Mit ‘Bildung’ getaggte Artikel

IT + Social Banking + Social Finance = IT bei Triodos

Montag, 30. November 2009
Mein Name ist Bruno Haas und ich bin bei der Triodos Bank für die IT zuständig. Das ist aber nicht das einzige, was mich interessiert: Mit der im Masterstudiengang Social Banking and Social Finance gewonnen Erfahrung freue ich mich ganz besonders, beim Aufbau der Triodos Bank Deutschland dabei zu sein, auch wenn ich dafür die Masterabeit um ein knappes Jahr verschieben musste. Dieses Studium bot und bietet mir vielfältige Möglichkeiten zum Austausch mit Kollegen aus anderen sozialen und nachhaltig augerichteten Banken in ganz Europa. Es ist immer eine ganz wunderbare Erfahrung, äußest interessante Menschen kennenzulernen.
Die Triodos Bank ist einer der Träger des Institute for Social Banking (ISB) mit Sitz in Bochum, das sich für ein nachhaltiges Bankwesen engagiert. Neben dem Masterstudiengang veranstaltet das ISB auch dieses Jahr wieder eine internationale Summer School vom 18 -23 Juli im schönen Florenz zu dem Thema “Banking on values – what values” .
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Am 4. und 5. Dezember wird in einem Seminar im Alanus Werkhaus in Alfter unser Verhältnis zu Geld inhaltlich wie künstlerisch reflekiert (eine Kollegin wird auch dabei sein). Dieses Engagement hat wohl zur Auszeichnung des ISB durch das Nationalkomitee der UN-Dekade “Bildung für Nachhaltige Entwicklung” geführt.
Die Arbeit des ISB wird somit auch international aufmerksam verfolgt. Das ISB erhielt außerdem zusammen mit 18 anderen Initiativen am 23. September 2009 im Frankfurter Römer die Urkunde für die Vermittlung von nachhaltigem “Denken und Handeln”.  Eine schöne Auszeichnung für wertvolle Arbeit!

Bio Know-how für den Nachwuchs

Montag, 23. November 2009

Ich war am Wochenende wieder einmal im Bio-Supermarkt. Gleichzeitig mit mir befand sich eine junge Familie auf Nahrungssuche und arbeitete sich akribisch durch die Gänge. Nach erfolgreichem Abhaken des Einkaufszettels trafen wir uns an der Kasse wieder. Der kleine Sohn, ca. 3 Jahre, bekleidet mit einem quietsch-gelben Regenmantel und passenden Gummistiefeln, half beim Auspacken des Einkaufswagens. Hierbei benannte er sehr gewissenhaft und für sein Alter überraschend korrekt jeden Einkauf, den er seinem Vater überreichte, welcher ihn dann auf das Kassenband legte: Äpfel, Kartoffeln, Sellerie, Paprika, Brokkoli, Kiwi, Champinions etc. Spontan erinnerte ich mich beim Anblick dieser Szene an einen Fernsehbeitrag, den ich vor nicht allzu langer Zeit gesehen habe: hier wurden Kindergartenkinder nach dem Namen diverser Obst- und Gemüsesorten gefragt und selbst bei den einfachsten, alltäglichsten mussten viele passen. Generation Fastfood…dass Pommes kein Gemüse sind, sondern aus Kartoffeln bestehen, war ihnen z.B. nicht klar, eine Birne konnten sie nicht identifizieren.

Auch wenn ich noch keine Studie gelesen habe, die belegt, dass es eine Korrelation zwischen Einkaufen von Bio-Lebensmitteln und einem engagierten “Heranführen” an das Thema Ernährung gibt (vielleicht kennt ja jemand Studien dazu, würde mich interessieren?!), könnte ich mir vorstellen, dass die Ergebnisse signifikant wären.