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		<title>Nachhaltigkeitsbanken auch in diesem Jahr erfolgreich</title>
		<link>http://blog.triodos.de/2010/09/01/nachhaltigkeitsbanken-auch-in-diesem-jahr-erfolgreich/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 13:29:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg_Schuermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internes]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
In den letzten Wochen hat nicht nur die Triodos Bank, sondern auch die anderen Nachhaltigkeitsbanken über die geschäftliche Entwicklung im ersten Halbjahr berichtet. Die gesamte Branche konnte erneut deutlich wachsen. Nach dem außergewöhnlichen Geschäftsjahr 2009, welches durch die Auswirkungen der Finanzkrise geprägt und mit Wachstumsraten von ca. 30% überdurchschnittlich war, schienen viele Marktbeobachter gespannt, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <img class="size-full wp-image-1346 alignnone" title="Entwicklung Bilanzsumme Triodos Bank" src="http://blog.triodos.de/wp-content/uploads/2010/09/Bild1.png" alt="Entwicklung Bilanzsumme Triodos Bank" width="752" height="524" /></p>
<p style="LINE-HEIGHT: 14.25pt"><span style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: 'Georgia','serif'">In den letzten Wochen hat nicht nur die Triodos Bank, sondern auch die anderen Nachhaltigkeitsbanken über die geschäftliche Entwicklung im ersten Halbjahr berichtet. Die gesamte Branche konnte erneut deutlich wachsen. Nach dem außergewöhnlichen Geschäftsjahr 2009, welches durch die Auswirkungen der Finanzkrise geprägt und mit Wachstumsraten von ca. 30% überdurchschnittlich war, schienen viele Marktbeobachter gespannt, ob sich die Nachhaltigkeitsbanken in 2010 weiter stark entwickeln würden.</span></p>
<p style="LINE-HEIGHT: 14.25pt"><span style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: 'Georgia','serif'">Ähnlich wie die meisten Nachhaltigkeitsbanken ist die <a href="http://www.triodos.de/ueber_triodos/triodosinsight0/fakten.html">Triodos Bank</a> auf ihren „normalen“, aber im Vergleich mit traditionellen Banken weiterhin starken Wachstumspfad zurückgekehrt. Die Einlagen sind im Jahresvergleich per 30.6. um 20% und die Kredite um 32% gewachsen. Es wurden europaweit  im ersten Halbjahr 18.000 neue Kunden gewonnen. Somit hat die Triodos Bank mittlerweile insgesamt 260.000 Kunden.</span></p>
<p style="LINE-HEIGHT: 14.25pt"><span style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: 'Georgia','serif'">In Deutschland hatten wir zur Jahreshälfte und damit nach sieben Monaten Geschäftstätigkeit hierzulande knapp 500 Kunden und ein Einlagenvolumen von ca. € 11 Mio. Von Journalisten bin ich in den letzten Tagen oft gefragt worden, ob das nicht zu wenig sei. Wir haben uns natürlich vor Start unseres Geschäftes in Deutschland die zahlenmäßige Entwicklung vergleichbarer Banken angeschaut. So lagen unsere spanischen Kollegen, die in 2004 auf den Markt gegangen sind,  im ersten Geschäftsjahr bei ca. 1.000 Neukunden. Auch bei der Ethikbank, die in 2002 in Deutschland gestartet ist, lag das jährliche Kundenwachstum bis zum Jahr 2008 bei ca. 1000 Neukunden. Für uns sind unsere spanischen Kollegen eine sehr gute Orientierung. Heute liegen sie bei ca. 30.000 Kunden. Es scheint so etwas wie ein natürliches, gesundes Wachstum für Nachhaltigkeitsbanken zu geben. Auch ein Grashalm wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.</span></p>
<p style="LINE-HEIGHT: 14.25pt"><span style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: 'Georgia','serif'">Bei Nachhaltigkeitsbanken  ist ein Grund für dieses gesunde Wachstum, dass wir die Einlagen eben als Kredite in den Bereichen Umwelt, Soziales und Kultur verantwortlich vergeben wollen. Auch dies geht nur in einem vernünftigen Tempo. In Deutschland verfügen wir über ein Kreditportfolio von aktuell € 64 Mio. Dieser Erfolg basiert auf den Aktivitäten einer Repräsentanz der Triodos Bank in Frankfurt, die bereits 2005 gegründet wurde.</span></p>
<p style="LINE-HEIGHT: 14.25pt"><span style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: 'Georgia','serif'">Mit der <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/bank-endgueltig-pleite-noa-kunden-bekommen-geld-zurueck;2642237">Noa Bank </a>haben wir den in den letzten Wochen ein Beispiel erlebt, wie man unter anderem auch wegen zu schnellem Einlagenwachstum scheitern kann. Natürlich war dies in diesem konkreten Fall nicht der einzige Grund.</span></p>
<p style="LINE-HEIGHT: 14.25pt"><span style="FONT-SIZE: 10pt; FONT-FAMILY: 'Georgia','serif'">Erfreulicherweise ist das gesamte Segment der Nachhaltigkeitsbanken mit hochgerechnet ca. 13.000 Neukunden im 1. Halbjahr 2010 in Deutschland gewachsen. Der langfristige Wachstumstrend hat sich somit bestätigt.</span></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Unseren Zinssatz für das TriodosTagesgeld Privatkunden haben wir gesenkt &#8211; warum schreibe ich hier&#8221;</title>
		<link>http://blog.triodos.de/2010/08/05/unseren-zinssatz-fur-das-triodostagesgeld-privatkunden-haben-wir-gesenkt-warum-schreibe-ich-hier/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 16:17:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg_Schuermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internes]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Anleger]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Kunden]]></category>
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		<description><![CDATA[ 
Zum 1. August haben wir den Zinssatz unseres TriodosTagesgeld für Privatkunden von 1,5% p.a. auf 1,3% p.a. gesenkt. Gerne möchte ich erläutern, was uns zu diesem Schritt bewegt hat und wie unser Produkt im Vergleich zu anderen Nachhaltigkeitsbanken und traditionellen Online-Banken steht.
Mir ist wichtig, dass wir auch bei unserer Zins- und Preisgestaltung transparent und fair [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"> <img class="size-full wp-image-1317  aligncenter" title="tagesgeld" src="http://blog.triodos.de/wp-content/uploads/2010/08/tagesgeld_-ParagraphSystemParagraph-0001-Image_ParagraphSystemParagraphtextimage.jpg" alt="tagesgeld" width="279" height="170" /></p>
<p>Zum 1. August haben wir den Zinssatz unseres TriodosTagesgeld für Privatkunden von 1,5% p.a. auf 1,3% p.a. gesenkt. Gerne möchte ich erläutern, was uns zu diesem Schritt bewegt hat und wie unser Produkt im Vergleich zu anderen Nachhaltigkeitsbanken und traditionellen Online-Banken steht.</p>
<p>Mir ist wichtig, dass wir auch bei unserer Zins- und Preisgestaltung transparent und fair sind. Ich möchte, dass wir für unsere Kunden ein verlässlicher Partner sind. Der Zins für unser Tagesgeld orientiert sich am Marktdurchschnitt. Diesen durchschnittlichen Marktzins kann sich jeder Verbraucher tagesaktuell unter <a href="http://www.fmh.de/">fmh.de </a>anschauen.<br />
Dieser Satz lag Ende Juli bei 1,08% p.a. und damit deutlich unter unseren 1,5% p.a. Mit diesem Zinssatz sind wir bereits zu unserer Eröffnung im Dezember 2009 gestartet. Natürlich wollten wir diesen Satz so lange wie möglich beibehalten, um Irritation durch ständige Zinsanpassungen bei Interessenten und Neukunden zu vermeiden. Der Marktzins ist allerdings seit Ende letzten Jahres ständig gefallen. Nun war der Abstand so groß geworden, dass wir handeln mussten.</p>
<p>Zur Nachhaltigkeit gehören eben Umwelt, Soziales UND Wirtschaft. Dies bedeutet, dass es sich keine Bank auf Dauer leisten kann, deutlich über dem Markt liegende Zinssätze zu bezahlen, wenn sie auch wirtschaftlich erfolgreich sein will. Solche hohen Zinssätze werden entweder aus dem Marketingbudget bezahlt oder mit einer risikoreichen Kredit- und Anlagepolitik finanziert. Beides ist aus meiner Sicht wirtschaftlich nicht nachhaltig.<br />
Natürlich möchten wir unseren Kunden ein Top-Produkt liefern, welches sich mit dem Wettbewerb messen kann. Hier eine Übersicht von anderen relevanten Marktteilnehmern:</p>
<p> </p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="551">
<colgroup span="1">
<col span="1" width="159"></col>
<col span="1" width="86"></col>
<col span="1" width="62"></col>
<col span="1" width="86"></col>
<col span="1" width="87"></col>
<col span="1" width="71"></col>
</colgroup>
<tbody>
<tr height="20">
<td colspan="4" width="393" height="20">Vergleich Tagesgeldkonten von Anbietern in Deutschland</td>
<td width="87"> </td>
<td width="71"> </td>
</tr>
<tr height="20">
<td height="20"> </td>
<td> </td>
<td> </td>
<td> </td>
<td> </td>
<td> </td>
</tr>
<tr height="20">
<td height="20"> </td>
<td> </td>
<td> </td>
<td> </td>
<td> </td>
<td> </td>
</tr>
<tr height="20">
<td height="20">Anbieter</td>
<td><a href="http://www.triodos.de/privatkunden/tagesgeld.html">Triodos Bank</a></td>
<td><a href="http://www.gls.de/unsere-angebote/geldanlagen/tagesgeldkonto.html">GLS Bank</a></td>
<td><a href="http://www.umweltbank.de/geldanlage/index_umweltplus.html">Umweltbank</a></td>
<td><a href="https://www.ing-diba.de/sparen/tagesgeld/konditionen/">ING-Diba</a></td>
<td><a href="http://www.comdirect.de/pbl/cms/cms/produkte/pages/banking/geldanlage/tagesgeldplus/cori4187_ps_tgplus_det3.html">Comdirect</a></td>
</tr>
<tr height="20">
<td height="20"> </td>
<td> </td>
<td> </td>
<td> </td>
<td> </td>
<td> </td>
</tr>
<tr height="40">
<td height="40">aktueller Zinssatz p.a.</td>
<td>1,30%</td>
<td>1,00%</td>
<td>1,25%</td>
<td width="87">Standartsatz: 1,30% </td>
<td width="71">ab € 5000: 1,0% </td>
</tr>
<tr height="20">
<td height="20">keine Mindestanlage</td>
<td>ja</td>
<td>nein</td>
<td>nein</td>
<td>ja</td>
<td>ja</td>
</tr>
<tr height="20">
<td height="20">einheitlicher Zinssatz</td>
<td>ja</td>
<td>ja</td>
<td>ja</td>
<td>nein</td>
<td>nein</td>
</tr>
<tr height="60">
<td width="159" height="60">Transparenz über Ver-wendung der Einlagen</td>
<td>ja</td>
<td>ja</td>
<td>nein</td>
<td>nein</td>
<td>nein</td>
</tr>
<tr height="40">
<td width="159" height="40">Mittelverwendung nur im öko-sozialen Bereich</td>
<td>ja</td>
<td>ja</td>
<td>ja</td>
<td>nein</td>
<td>nein</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>     <br />
Natürlich findet man im Markt auch Angebote mit deutlich höheren Zinsen. Diese sind aber meist nur für Neukunden oder werden mit risikoreicher Kreditpolitik erzielt und richten sich an &#8220;Zinshopper&#8221;. Wir möchten auch in Zukunft bei unseren Produkten transparent sein und faire Preise bieten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Positiven Druck ausüben&#8221; &#8211; Alice Byers ist Nachhaltigkeitsanalystin beim Triodos Bank Research Team</title>
		<link>http://blog.triodos.de/2010/07/29/positiven-druck-ausuben-alice-byers-ist-nachhaltigkeitsanalystin-beim-triodos-bank-research-team/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie_Erhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Corporate Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Fonds]]></category>
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		<category><![CDATA[Triodos Bank]]></category>
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		<description><![CDATA[ 
Alice Byers ist eine unserer Nachhaltigkeitsanalystinnen. Die gebürtige Kanadierin arbeitet seit zwei Jahren für das Research Team der Triodos Bank. Zu ihrem Fachgebiet gehört die Papier- und Forstwirtschaft. Das Research Team ist auf verschiedene Standorte verteilt. Alice Byers arbeitet bei uns in Frankfurt, ihre Teamkollegen sitzen zum Beispiel in Großbritannien und den Niederlanden. Für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<div id="attachment_1295" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><em><em><img class="size-medium wp-image-1295" title="AByers" src="http://blog.triodos.de/wp-content/uploads/2010/07/MG_2982-300x200.jpg" alt="Nachhaltigkeitsanalystin Alice Byers" width="300" height="200" /></em></em><p class="wp-caption-text">Nachhaltigkeitsanalystin Alice Byers</p></div>
<p><em>Alice Byers ist eine unserer Nachhaltigkeitsanalystinnen. Die gebürtige Kanadierin arbeitet seit zwei Jahren für das Research Team der Triodos Bank. Zu ihrem Fachgebiet gehört die Papier- und Forstwirtschaft. Das Research Team ist auf verschiedene Standorte verteilt. Alice Byers arbeitet <a href="http://www.triodos.de/ueber_triodos/menschen0.html" target="_blank">bei uns in Frankfurt</a>, ihre Teamkollegen sitzen zum Beispiel in Großbritannien und den Niederlanden. Für den TriodosBlog haben wir sie zu ihrer täglichen Arbeit befragt.</em></p>
<p><strong>Alice, was macht eine Nachhaltigkeitsanalystin bei der Triodos Bank?</strong></p>
<p>Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen unterstütze ich die anderen Geschäftsbereiche der Triodos Bank mit Hinweisen und Erkenntnissen aus der Forschung über Nachhaltigkeitsthemen. Unser Team entwickelt und aktualisiert konkrete Positionen der Triodos Bank, Perspektiven und Mindeststandards – vor allem für unsere SRI-Produkte. SRI steht für Socially Responsible Investment, also nachhaltige Kapitalanlage in Form von Fonds. Wir erforschen viele unterschiedliche soziale und ökologische Themen, damit die Triodos Bank weiterhin zu den Meinungsführern auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit gehört und unsere geschäftlichen Entscheidungen unsere Werte reflektieren.</p>
<p>Wir schreiben auch die <a href="http://www.triodos.com/" target="_blank">Triodos Bank Position Papers</a>, das sind Denkschriften über unseren Standpunkt zu Menschenrechten, Kernenergie und Tierversuchen. Zusätzlich prüfen wir auch Geschäftspartner und Dienstleister der Triodos Bank. Von der Birne bis zum Druckertoner, vom Kaffee bis zum Stromerzeuger wählen wir immer die Produkte und Dienste mit den besten sozialen und ökologischen Ergebnissen. Trotzdem müssen Qualität und Nutzwert stimmen. In einigen wenigen Fällen sind wir leider auf Anbieter angewiesen, die nicht vollumfänglich unseren Kriterien standhalten. Das ist dann der Fall, wenn kein anderer Anbieter existiert oder in Frage kommt.</p>
<p><strong>Was sind Mindeststandards?</strong></p>
<p>Wir haben eine bestimmte Methodologie für unser Arbeit, basierend auf der &#8216;best-in-class&#8217;-Klassifizierung und unseren Mindeststandards. Insgesamt haben wir mehr als zwanzig solcher Mindeststandards. Sie betreffen Themen wie Rüstung und Waffen, Tierversuche, Umweltschäden, Unternehmensführung (Corporate Governance), Korruption, Arbeitsrecht, Menschenrechte, Pornografie, Tabak, Alkohol, Glücksspiel, usw. Natürlich sind nicht alle Kriterien für jedes Unternehmen oder jede Branche relevant. Wir müssen übrigens auch entscheiden, was „relevant“ überhaupt bedeutet. Das ist nicht immer einfach!</p>
<p>Wenn möglich, nutzen wir internationale Standards und bewährte Verfahren: <a href="http://www.ilo.org/" target="_blank">The International Labour Organisation Basic Labour Rights</a>, <a href="http://www.un.org/en/documents/udhr/" target="_blank">the United Nations Declaration of Basic Human Rights</a>, EU Gesetze oder internationale Gruppen für bestimmte Rohstoffe oder Themen, wie Biodiversität, Abforstung oder Kinderarbeit. Diese Mindeststandards werden immer wieder erneuert, so dass wir immer noch ein Stück weiter in die richtige Richtung gehen. Unsere Methodologie ist sehr eng mit weiteren Informationsquellen verbunden. Wir arbeiten mit anderen Forschungspartnern, wie <a href="http://sustainalytics.com/" target="_blank">Sustainalytics</a> und dem <a href="http://ecgs.net/" target="_blank">European Corporate Governance Service</a>, haben Kontakte mit Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Nachhaltigkeitsstandards wie dem Bio- oder dem Fair-Trade-Siegel, integrieren Berichte von internationalen Organisationen und stehen in engem Kontakt zu den Unternehmen, die wir untersuchen. Natürlich arbeiten wir auch eng mit unseren Triodos Kollegen, dem Triodos Vorstand, dem Geschäfts- und Privatkundenbereich. Wir haben außerdem einen sehr wichtigen Beirat, eine Gruppe von Experten aus dem akademischen Umfeld, der Politik, verschiedenen NGOs und der Geschäftswelt.</p>
<p><strong>Was bedeutet „best-in-class“?</strong></p>
<p>Einen großen Teil unserer Arbeit investieren wir für die Fonds der Triodos Bank. Für sie suchen wir Firmen, die aus einer sozialen oder ökologischen Perspektive besonders positiv auffallen. Aus diesem Blickwinkel ermitteln wir auch die jeweils besten Firmen von ganz normalen, nicht grundsätzlich nachhaltigen Branchen. Erst schauen wir, welche Unternehmen &#8216;best-in-class&#8217; – die Besten in ihrer Branche &#8211; sind, dann überprüfen wir ganz genau, ob sie unsere Mindeststandards erfüllen. Ungefähr 23 Prozent der Firmen die wir untersuchen, sind Anwärter oder bereits anerkannte Unternehmen unserer Fonds.</p>
<p>Allerdings versuchen wir natürlich die Firmen, in die wir investieren, davon zu überzeugen, weiter ihre sozialen und ökologischen Ergebnisse zu verbessern. „Best-in-class“ bedeutet also nicht, dass das Unternehmen schon 100 Prozent nachhaltig wirtschaftet. Uns ist sehr wichtig, verantwortungsvolle, aktive und engagierte Aktionäre zu sein. Indem wir die Vertretung für unsere Anleger bei der Hauptversammlung eines Unternehmens übernehmen – man spricht dabei von Proxy Voting – können wir dort Fragen zur Firmenpolitik stellen und Veränderungen anregen. Im April dieses Jahres nahm Georg Schürmann <a href="http://blog.triodos.de/2010/04/29/mit-engagement-etwas-bewegen/" target="_blank">diese Chance</a> bei Henkel wahr. Gerade auf einer Hauptversammlung ist es möglich, Fragen zur Nachhaltigkeit zu stellen. Wir wollen beispielsweise wissen, ob das Gehalt des Firmenvorstands an Nachhaltigkeitskriterien geknüpft ist oder ob das Unternehmen feste Ziele für die Verringerung der CO2-Emission verfolgt. Häufig bitten uns die Unternehmen dann auch um persönliche Termine, bei denen wir unsere Expertise vermitteln können. Bei gesellschaftlichen Kontroversen fragen wir grundsätzlich nach, wie die Unternehmen damit umgehen. Bei einem Autohersteller würden wir zum Beispiel erwarten, dass er die Entwicklung alternativer Antriebstechnologien voran bringt. Positiven Druck üben wir schließlich auch über unsere Website aus. Dort sind nur die Unternehmen aufgeführt, die unsere Kriterien erfüllen.</p>
<p><strong>Wie schwer ist der Informationsbeschaffungsprozess?</strong></p>
<p>Das hängt vom Unternehmen, der Branche und dem Thema ab. Mal ist es ist leichter, mal schwerer. Wann immer wir nicht weiter kommen, fragen wir beim Unternehmen nach. Transparenz ist uns sehr wichtig &#8211; und wenn sie nicht antworten können oder wollen, dann ist das ein Ausschlusskriterium. Es ist beispielsweise sehr schwierig herauszufinden, ob ein Finanzinstitut Beziehungen zu Rüstungsunternehmen unterhält. Wir müssen fast immer die Banken selbst fragen. Tierversuche sind ein weiteres Thema, bei dem wir oft nachfragen müssen. Wir akzeptieren beispielsweise Tierversuche nur dann, wenn sie medizinisch notwendig sind oder der Gesetzgeber sie fordert.</p>
<p><strong>Wie arbeitet das europäische Research-Team zusammen und aus welchen Bereichen kommen die Analysten? </strong></p>
<p>Wir sind ein Team mit Spezialisten auf unterschiedlichen Gebieten und arbeiten ziemlich eng zusammen. Der Kern unseres Teams sitzt in der Zentrale in den Niederlanden. Zusätzlich haben wir Kollegen in der britischen, der belgischen und der deutschen Niederlassung. Wir telefonieren und mailen täglich, auch Telekonferenzen gibt es häufig. Viermal pro Jahr treffen wir uns in den Niederlanden. Das Team setzt sich aus zwölf Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen zusammen: Biologie, Volkswirtschaft, Ökologie, Umweltpolitik, nachhaltiger Tourismus und Sozialarbeit. Wir arbeiten immer im Team, jede Analyse wird von anderen Kollegen überprüft.</p>
<p>Zusätzlich diskutieren wir häufig in unseren wöchentlichen Prozessterminen über bestimmte Aspekte. Wir treffen uns mehrmals im Jahr mit dem Beirat und mit dem Vorstand der Triodos Bank. Wenn ein Thema also sehr komplex und vielschichtig ist, können wir das im Team ansprechen oder auch den Beirat konsultieren. Meine Kollegen und ich bitten außerdem oft um Input, wenn es um kontroversere Themen oder besonders komplizierte Fragen geht. Neulich habe ich bei unserem wöchentlichen Montagsmeeting den Kollegen der Triodos Bank das Thema Tierversuche vorgestellt. Daraus ergab sich eine Diskussion, die mir wiederum neuen Input lieferte. Diese Meetings finden in allen Standorten statt und fördern teilweise länderspezifisch unterschiedliche Meinungen und Aspekte zu Tage.</p>
<p><strong>Wie fließt eure Forschung dann in die praktische Arbeit der Triodos Bank ein? Welche Rolle spielen beispielsweise deine Ergebnisse für unsere Fonds oder andere Produkte?</strong></p>
<p>Das Triodos Research Team ist wirklich ein Eckpfeiler unserer Bank. Unsere Analysen beeinflussen fast jede Entscheidung &#8211; was ist unsere Position, wer sind unsere Geschäftspartner und Geschäftskunden, wo und mit wem arbeiten wir, in welches Unternehmen investieren wir? Wir entscheiden, welche Firmen für unsere Fonds in Frage kommen und welche Autos unsere Mitarbeiter fahren. Es ist jedenfalls eine sehr spannende Arbeit und ich lerne immer wieder etwas Neues.</p>
<p><strong>Alice, vielen Dank für diesen umfassenden Einblick in deine Arbeit.</strong></p>
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		<item>
		<title>Über Quote, Topmanagerinnen und Männer in Elternzeit bei der Triodos Bank und anderswo</title>
		<link>http://blog.triodos.de/2010/07/22/uber-quote-topmanagerinnen-und-manner-in-elternzeit-bei-der-triodos-bank-und-anderswo/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 08:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander_Schwedeler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Internes]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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Letzten Montag hatten wir bei Triodos im Team-Meeting (wie wir das jeden Montag haben) das Thema Gender Diversity auf der Agenda. Frei übersetzt: Die Vielfältigkeit der spezifisch weiblichen und männlichen Fähigkeiten. In einer McKinsey-Studie zu diesem Thema heißt es: Firmen, bei denen in der Top-Management-Ebene gleichermaßen Frauen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span style="font-size: small; font-family: Helv;"><span style="font-size: small; font-family: Helv;"> </span></span></div>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1275" title="hausmann-540x304" src="http://blog.triodos.de/wp-content/uploads/2010/07/hausmann-540x3041.jpg" alt="hausmann-540x304" width="540" height="304" /></p>
<div><span style="font-size: small; font-family: Helv;"><span style="font-size: small; font-family: Helv;"> </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: Helv;"><span style="font-size: small; font-family: Helv;"> </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: Helv;"><span style="font-size: small; font-family: Helv;"> </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: Helv;"><span style="font-size: small; font-family: Helv;"> </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: Helv;"><span style="font-size: small; font-family: Helv;"> </span></span></div>
<p><span style="font-size: small; font-family: Helv;"><span style="font-size: small; font-family: Helv;"> </span></span></p>
<p dir="ltr">Letzten Montag hatten wir bei Triodos im Team-Meeting (wie wir das jeden Montag haben) das Thema Gender Diversity auf der Agenda. Frei übersetzt: Die Vielfältigkeit der spezifisch weiblichen und männlichen Fähigkeiten. In einer <a href="http://www.mckinsey.com/locations/swiss/news_publications/pdf/women_matter_english.pdf" target="_blank">McKinsey-Studie</a> zu diesem Thema heißt es: Firmen, bei denen in der Top-Management-Ebene gleichermaßen Frauen wie Männer präsent sind, erwirtschaften eine bis zu 53 Prozent höhere Eigenkapitalrendite als Firmen, bei denen überwiegend oder ausschließlich Männer im Top-Management zu finden sind.</p>
<p dir="ltr">Wie ist das bei der <a href="http://www.triodos.com/en/about-triodos-bank/" target="_blank">Triodos Bank insgesamt</a>? Die gute Nachricht zuerst: die Verteilung von Frauen und Männern bei den fast 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller fünf europäischen Filialen von Triodos ist annähernd 50/50, also ausgewogen. Dann die weniger gute Nachricht: im mittleren Management sind es nur noch 38 Prozent weibliche Mitarbeiter und im Top-Management gar nur noch acht Prozent.</p>
<p dir="ltr">Das muss also besser werden. Wir haben uns vorgenommen, die Anzahl von Frauen im Top- und im mittleren Management weiter zu erhöhen &#8211; auch weil das im Verständnis von Triodos zu einer Nachhaltigkeitsbank gehört. <a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/frauenquote-in-deutschen-unternehmen-es-hilft-nur-druck-1.24703">Quote</a> oder nicht? Das wird bei uns gerade diskutiert. Auf jeden Fall gilt: Positionen sind immer mit dem dafür qualifizierten Menschen zu besetzen. Dabei aber ist verstärkt darauf zu achten, dass die Anzahl der Frauen in Führungspositionen zunimmt.</p>
<p dir="ltr">Die Führung der <a href="http://www.triodos.de/ueber_triodos/menschen0.html" target="_blank">Triodos Bank in Deutschland</a> stellen zur Zeit Georg Schürmann und ich. Das soll auch zunächst so bleiben, obwohl das hundert Prozent Männer bedeutet. Im mittleren Management jedoch beträgt bei uns die Frauenquote schon ein halbes Jahr nach der Eröffnung hier in Deutschland 75 Prozent. Im Zuge des geplanten Wachstums in den nächsten Jahren werden wir die Führung schrittweise erweitern und dann besonders darauf achten, dass Frauen diesen Schritt machen, die möchten und können.</p>
<p dir="ltr">Ich persönlich bin davon überzeugt, dass eine Ausgewogenheit zwischen Frauen und Männern notwendig ist, um zu besseren Entscheidungen zu kommen. Das kann man immer wieder am Verlauf von Diskussionen beobachten. Diese verlaufen einfach ideenreicher und vielfältiger, wenn Frauen und Männer gleichermaßen vertreten sind. Frauen gehen erfahrungsgemäß kooperativer vor, während Männer sich stärker wettbewerbsorientiert bewegen. Hier liegt ja auch einer der Gründe, warum immer noch viele Frauen zum Beispiel die Selbständigkeit bevorzugen, weil sie diese dem Konkurrenzkampf in einem mittleren oder größeren Unternehmen vorziehen.</p>
<p dir="ltr">Ganz zentral bei dem Thema Frauen in Führungspositionen ist ja auch das Thema flexible Arbeitszeiten: Bei der Triodos Bank haben wir schon relativ flexible Arbeitszeiten. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten entweder nur vier Tage, oder sind meist Freitags im Home-Office. Da sind auch Führungskräfte des Mittleren- und Top-Managements dabei. In vielen Fällen lassen sich so Kindererziehung und Beruf besser vereinbaren. Bei längerer Unterbrechung der Arbeitszeit durch Schwangerschaft garantieren wir den Arbeitsplatz. Das ist wichtig für werdende Mütter. Dann wissen sie, dass sie nach einem Jahr wieder zurück an ihren Arbeitsplatz können. Bei der Triodos Bank in den Niederlanden ist es bereits sehr verbreitet, dass beide Elternteile mit Kindern jeweils nur vier Tage arbeiten und diese so durch die Woche verteilen, dass die Kinder insgesamt nur drei Tage in der Kinderbetreuung sind.</p>
<p dir="ltr">Eine ähnliche Unterbrechung für Väter, zum Beispiel für ein Jahr Kindererziehung, sollten wir ermöglichen und fördern. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schön es ist, als junger Vater einmal ganz allein die Verantwortung für die Kinder zu haben &#8211; und das über längere Zeit. Ich habe damals das Fernstudium gewählt, damit meine Frau ihr Medizinstudium absolvieren konnte. Während ihrer Prüfungszeit habe ich dann die Kinder &#8211; damals waren es noch zwei &#8211; zu hundert Prozent ein halbes Jahr lang betreut. Erst dann kommt man so richtig ins Vater-Sein rein und merkt auch mal, wie anstrengend das ist. Im Ergebnis habe ich damit eine richtig gute Beziehung zu meinen Kindern aufbauen können. Das hält dann das ganze Leben.</p>
<p>Das Thema Gender Diversity ist also ein weites Feld, auf dem viele Einflussfaktoren eine Rolle spielen. Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigen Einflussfaktoren? Warum sind immer noch so wenig Frauen im mittleren, aber vor allem Top-Management? Wie denken Sie darüber, lieber Leser?</p>
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		<title>Nachtrag zur TEDx Konferenz &#8211; Der Video!</title>
		<link>http://blog.triodos.de/2010/07/12/nachtrag-zur-tedx-konferenz-der-video/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 12:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna_Handschuh</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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Für alle, die es interessiert, hier noch der Beitrag von Georg Schürmann auf der TEDx Konferenz (siehe auch sein Beitrag hier auf unserem Blog) als Video&#8230;
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="328" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/1MpFmK4tMfA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="328" src="http://www.youtube.com/v/1MpFmK4tMfA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Für alle, die es interessiert, hier noch der Beitrag von Georg Schürmann auf der <a href="http://tedxhamburg.de/?page_id=17" target="_blank">TEDx Konferenz </a>(siehe auch sein Beitrag hier auf unserem Blog) als Video&#8230;</p>
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		<title>Der Triodos Enorm Sozialfonds &#8211; eine Kooperation zwischen Triodos Bank und dem Magazin Enorm</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 10:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna_Handschuh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Enorm]]></category>
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		<category><![CDATA[TriodosEnorm Sozialfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsmagazin Enorm]]></category>

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		<description><![CDATA[
Weg frei für eine Kooperation der besonderen Art! Wir, die Triodos Bank und das Magazin Enorm kooperieren ab sofort innerhalb eines gemeinsamen Projektes: Dem Triodos Enorm Sozialfonds. Warum diese Aktion einfach Mehr Wert ist und wie jeder mitmachen kann, um gemeinsam mehr zu bewegen &#8211; das lest Ihr am Besten einfach hier nach.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="328" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cAZZojCYBv0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="328" src="http://www.youtube.com/v/cAZZojCYBv0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Weg frei für eine Kooperation der besonderen Art! Wir, die Triodos Bank und das <a href="http://blog.enorm-magazin.de/" target="_blank">Magazin Enorm </a>kooperieren ab sofort innerhalb eines gemeinsamen Projektes: Dem Triodos Enorm Sozialfonds. Warum diese Aktion einfach Mehr Wert ist und wie jeder mitmachen kann, um gemeinsam mehr zu bewegen &#8211; das lest Ihr am Besten einfach <a href="http://enorm-magazin.de/mehrwert/" target="_blank">hier </a>nach.</p>
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		<title>Nachhaltigkeitsveranstaltungen sollten sich mehr öffnen</title>
		<link>http://blog.triodos.de/2010/07/07/nachhaltigkeitsveranstaltungen-sollten-sich-mehr-offnen/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 11:18:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander_Schwedeler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Karmakonsum-Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Triodos-Event]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vorletzte Woche fand die Karmakonsum-Konferenz in Frankfurt statt, die u.a. von der Triodos Bank gesponsort wurde. Der Freitag war spannend, mit teils sehr guten Vorträgen, u.a. Nicole Lüdi vom GDI Gottlieb Duttweiler Institute, Joseph Kessels von Kessels &#38; Smit, und Barbara van Melle von Slowfood. Ich durfte auch einen Beitrag leisten als Jurymitglied des Gründerawards, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-1235 aligncenter" title="AS auf Karmakonsum" src="http://blog.triodos.de/wp-content/uploads/2010/07/AS-auf-Karmakonsum-300x225.jpg" alt="AS auf Karmakonsum" width="300" height="225" /></p>
<p>Vorletzte Woche fand die <a href="http://karmakonsum.de/konferenz/" target="_blank">Karmakonsum-Konferenz in Frankfurt </a>statt, die u.a. von der Triodos Bank gesponsort wurde. Der Freitag war spannend, mit teils sehr guten Vorträgen, u.a. Nicole Lüdi vom <a href="http://www.gdi.ch/" target="_blank">GDI Gottlieb Duttweiler Institute</a>, Joseph Kessels von <a href="http://www.kessels-smit.com/" target="_blank">Kessels &amp; Smit</a>, und Barbara van Melle von <a href="http://www.slowfood.de/" target="_blank">Slowfood</a>. Ich durfte auch einen Beitrag leisten als Jurymitglied des Gründerawards, der dieses Jahr an das Augsburger Öko-Fashion-Label <a href="http://www.manomama.de/" target="_blank">manomama</a> ging. Das GreenCamp am Samstag soll auch wieder sehr inspirierend gewesen sein. Leider konnte ich da nicht dabei sein.</p>
<p>Schön ist, dass auch wieder viele Menschen zum ersten Mal bei der Karmakonsum-Konferenz dabei waren. Es zeigt, dass die Nachhaltigkeitsszene sich vergrößert und das ist wichtig. Sowohl <a href="http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2779&amp;_ffmpar[_id_inhalt]=29017" target="_blank">Manuela Rottmann, die Grünen Umweltdezernentin in Frankfurt</a>, und der <a href="http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2779&amp;_ffmpar[_id_inhalt]=5407032" target="_blank">Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt, Markus Frank</a>, sprachen beide auf der Konferenz deutlich den Wunsch aus, dass sich die Nachhaltigkeitsbewegung stärker bemühen sollte, um aus der Nische heraus zu kommen und gesellschaftlich relevant zu werden. Für mich sagten damit beide: Wir Politiker, die wir breite gesellschaftliche Interessengruppen und Strömungen vertreten, wir brauchen euch „Öko´s“, weil ihr das Öko-Wissen teils seit Jahrzehnten entwickelt habt und damit glaubwürdig seid, in dem was ihr tut.</p>
<p>Ich denke, wir könnten mit Veranstaltungen wie der Karmakonsum-Konferenz und anderen wie <a href="http://www.nachhaltigkeitsarena.de" target="_blank">Arena für Nachhaltigkeit</a>, <a href="http://www.kongress.heiligenfeld.de" target="_blank">Heiligenfeld</a>, oder auch unseren eigenen zukünftigen Triodos-Events noch viel stärker den Dialog mit anderen „Geistesströmungen“ und gesellschaftlich relevanten Bewegungen suchen. Also Menschen suchen, die vielleicht vordergründig anders denken und doch das Gleiche wie wir letztlich wollen.</p>
<p>Mich würde interessieren, was Sie dazu meinen? &#8220;Unter sich bleiben&#8221; oder &#8220;öffnen&#8221; und wenn &#8220;öffnen&#8221;, dann die Frage: Wie kann das gelingen?</p>
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		<title>&#8220;The heat is on&#8221; &#8211; Klimawandel und die Medien</title>
		<link>http://blog.triodos.de/2010/06/30/the-heat-is-on-klimawandel-und-die-medien/</link>
		<comments>http://blog.triodos.de/2010/06/30/the-heat-is-on-klimawandel-und-die-medien/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 09:10:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie_Erhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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Letzte Woche war ich auf dem Global Media Forum der Deutschen Welle in Bonn. Das diesjährige Thema der Veranstaltungsreihe, die sich an Medienvertreter aus aller Welt, Experten von zwischenstaatlichen und Nichtregierungsorganisationen, Politiker, Unternehmer und Wissenschaftler richtet:
&#8220;The heat is on &#8211; Climate change and the media&#8221;.
Die Bilanz: Zweieinhalb Tage, 51 Diskussionsrunden, mehr als 1.500 Teilnehmer aus 95 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dw-gmf.de"></a></p>
<p><a href="http://www.dw-gmf.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-1224" title="3574990593_24b035599f" src="http://blog.triodos.de/wp-content/uploads/2010/06/3574990593_24b035599f.jpg" alt="3574990593_24b035599f" width="500" height="300" /></a></p>
<p>Letzte Woche war ich auf dem <a href="http://www.dw-gmf.de" target="_blank">Global Media Forum der Deutschen Welle </a>in Bonn. Das diesjährige Thema der Veranstaltungsreihe, die sich an Medienvertreter aus aller Welt, Experten von zwischenstaatlichen und Nichtregierungsorganisationen, Politiker, Unternehmer und Wissenschaftler richtet:</p>
<p><strong>&#8220;The heat is on &#8211; Climate change and the media&#8221;.</strong></p>
<p>Die Bilanz: Zweieinhalb Tage, 51 Diskussionsrunden, mehr als 1.500 Teilnehmer aus 95 Ländern, über 200 Referenten, u.a. von der <a href="http://www.unfccc.int" target="_blank">UNFCCC</a> (<a href="http://unfccc.int/files/press/news_room/statements/application/pdf/100621_speech_dw.pdf" target="_blank">Yvo de Boer</a>) und anderen UN-Organisationen, von <a href="http://www.germanwatch.org" target="_blank">Germanwatch</a>,  <a href="http://www.wupperinst.org" target="_blank">Wuppertal Institut</a>, <a href="http://www.pik-potsdam.de" target="_blank">Potsdam Institut</a>, <a href="http://www.greenpeace.de" target="_blank">Greenpeace</a>, <a href="http://www.wwf.de" target="_blank">WWF</a>, <a href="http://www.ifw-kiel.de" target="_blank">Kieler Institut für Weltwirtschaft</a>, <a href="http://www.adb.org" target="_blank">Asian Development Bank</a>, <a href="http://www.deginvest.de" target="_blank">DEG</a>, <a href="http://www.gtz.de" target="_blank">GTZ</a>, <a href="http://www.die-gdi.de" target="_blank">DIE</a>, <a href="http://www.nabu.de" target="_blank">NABU</a> etc.</p>
<p>Laut einer auf der Konferenz vorgestellten Studie von <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5609022,00.html" target="_blank">Deutsche Welle und Synovate</a> empfinden Menschen (befragt wurden 13.000) in aller Welt den globalen Klimawandel mehrheitlich nach wie vor als Bedrohung. Von den Medien erwarten sie mehrheitlich, dass diese über Klimawandel und seine Folgen aufklären. Allerdings ist die Zahl derer, die sich keine Sorgen machen, in den vergangenen zwei Jahren gestiegen: von vier Prozent 2008 auf jetzt neun Prozent. Tendenz steigend???</p>
<p>Aber wie gut können die Medien die Aufgabe erfüllen, welche von ihnen verlangt wird, und verhindern, dass wir die &#8220;inconvenient truth&#8221; verdrängen? Auf der Konferenz wurden u.a. diese Probleme und Herausforderungen für die Medien genannt bzw. deutlich:</p>
<p>Klimawandel ist ein hoch komplexes Thema. Die Vielfalt der Dimensionen, die sich hinter dem Begriff verbergen und sich gegenseitig bedingen, ist groß. Klimawandel hat nicht nur eine ökologische Dimension, sondern auch eine soziale (Nord-Süd-Gerechtigkeit), politische, wirtschaftliche, finanzielle, rechtliche (Grundrechte, Menschenrechte) sowie religiöse und kulturelle Dimension (und dies ist nur eine grobe, unvollständige Aufzählung). Ein Journalist muss also ein weitreichendes, interdisziplinäres Verständnis über Klimawandel entwickeln - einen &#8220;Umweltjournalisten&#8221; wie <a href="http://blogs.ft.com/energy-source/author/fionaharvey/" target="_blank">Fiona Harvey von der Financial Times </a>haben, meines Wissens, jedoch nicht viele Publikationen.</p>
<p>Zudem ist Klimawandel noch weitgehend ein wissenschaftliches Thema (auch wenn die Beweislage im Alltag immer deutlicher wird). Die wissenschaftlichen Studien sind für Nicht-Wissenschaftler oft nicht leicht zu verstehen, die Fachbegriffe bilden eine eigene Welt. Der Journalist muss also vereinfachen können, übersetzen können, ohne hierdurch die wissenschaftlichen Aussagen zu verwässern oder zu verfälschen. Auf der Konferenz wurde allerdings auch deutlich, dass die Wissenschaft lernen muss, besser, einfacher zu kommunizieren.</p>
<p>Medien sind von Neuigkeiten getrieben, Aufklärung über Klimawandel kann diesem Prinzip aber nicht (immer) folgen. 2050 ist zudem ein zu langer Zeithorizont für eine Tages-aktuelle Berichterstattung. Bereits heute sichtbare Folgen des Klimawandels in Afrika, Asien oder Lateinamerika sind zu weit weg, um den Leser hierzulande ausreichend zu motivieren. Und die Maxime der Neutralität der Berichterstattung führt dazu, dass denjenigen, die an den Mensch-gemachten Klimawandel glauben (Mehrheit), und denjenigen, die nicht an den Mensch-gemachten Klimawandel glauben (Minderheit) und dies nicht selten aus wirtschaftlichen Gründen heraus propagieren, der gleiche Platz im Artikel gegeben wird. Letztere Gruppe, die Gruppe der Klimaskeptiker, so Fiona Harvey von der FT, sind sehr gut organisiert, politisch und wirtschaftlich auf den höchsten Ebenen verankert und mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet. Und sie haben oft die einfachere argumentative Ausgangsbasis.</p>
<p>Grundsätzlich wurde auch wieder zwischen den Zeilen deutlich, dass Medien wirtschaftliche Einheiten sind, als solche nicht vollkommen frei agieren können und von der Finanzkrise nicht unberührt geblieben sind.   </p>
<p>Was den anwesenden Journalisten immer wieder auf der Konferenz nahe gelegt worden ist: schreibt beim Thema Klimawandel nicht über Probleme und Kosten, sondern über Lösungen und Chancen. Und werdet euch eurer Bedeutung im Kampf gegen Klimawandel und für die gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Transformation bewusst. Medien müssen Verantwortung übernehmen. Aber eine einfache Aufgabe ist das sicherlich nicht &#8211; auch wenn die zahlreichen Journalisten, die auf der Konferenz waren und sich offensichtlich für das Thema Klimawandel interessieren, ein positives Zeichen waren.</p>
<p>Ich denke auch im Nachgang noch viel über die Konferenz nach&#8230;denkt doch mal mit! Was für Erwartungen habt ihr an die Medien beim Thema Klimawandel? Welche Herausforderungen und Chancen seht ihr?</p>
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		<item>
		<title>Transaktionssteuer und Bankenabgabe &#8211; Reicht das für ein neues Verhalten an den Finanzmärkten?</title>
		<link>http://blog.triodos.de/2010/06/24/transaktionssteuer-und-bankenabgabe-reicht-das-fur-ein-neues-verhalten-an-den-finanzmarkten/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 07:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg_Schuermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internes]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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Die Pleite von Lehman liegt nun fast zwei Jahre zurück. In dieser Zeit wurde viel über Regulierung diskutiert und es wurden auch einige Beschlüsse gefällt. Zu einer umfassenden neuen Art von Regulierung oder noch besser Finanzverfassung ist es aber bisher nicht gekommen.
Letzte Woche auf einer Konferenz der Financial Times Deutschland in Frankfurt, die auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1200" title="kongress-01" src="http://blog.triodos.de/wp-content/uploads/2010/06/kongress-01.gif" alt="kongress-01" width="590" height="163" /></p>
<p style="text-align: left;">Die Pleite von Lehman liegt nun fast zwei Jahre zurück. In dieser Zeit wurde viel über Regulierung diskutiert und es wurden auch einige Beschlüsse gefällt. Zu einer umfassenden neuen Art von Regulierung oder noch besser Finanzverfassung ist es aber bisher nicht gekommen.</p>
<p>Letzte Woche auf einer <a href="http://www.ftd.de/politik/international/:ftd-bankentag-weber-haelt-internationale-bankenabgabe-fuer-unrealistisch/50129491.html">Konferenz der Financial Times Deutschland </a>in Frankfurt, die auch die Bankenregulierung zum Thema hatte, habe ich jedoch den Eindruck gewonnen, dass Regierungen und Bundesbank jetzt auf die Zielgerade kommen. Für mich stellt sich allerdings die Frage, ob die zukünftige Regulierung nur an Symptomen ansetzt oder auch an den Ursachen der Finanzkrise. Viele Vorschläge führen mit Sicherheit in die richtige Richtung. Die Ausführungen von Bundesbankpräsident Weber auf der Konferenz, die Eigenkapitalforderung bei zunehmender Bankengröße ebenfalls zu erhöhen, finde ich sehr gut. Dies schafft wirkliche Anreize, eine Bank nicht zu groß werden zu lassen. Damit wäre das Argument „too big to fail“ vom Tisch. Diese Regelung hätte echten Lenkungscharakter. Nicht mehr der Steuerzahler müsste dann einspringen, sondern die Eigentümer, also Aktionäre müssten dann Verantwortung übernehmen. Es muss bei neuen Regelungen darum gehen, dass Verantwortliche auch zur Verantwortung gezogen werden und Risiken nicht auf Dritte abgewälzt werden. Dies ist uns allen unter dem Stichwort „Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren“ noch sehr bewusst. Das darf nicht erneut vorkommen.</p>
<p>In diesem Kontext möchte ich auf eine <a href="http://www.kongress.heiligenfeld.de/">Konferenz der Akademie Heiligenfeld </a>mit dem Titel &#8220;Die Kunst des Wirtschaftens&#8221;  hinweisen, die vorletzte Woche stattfand. Im Gegensatz zur FTD-Konferenz wurden hier auch die tieferen Gründe der Finanzkrise diskutiert. Es wurde viel darüber gesprochen, dass sich hinter der Finanzkrise und auch den anderen Krisen unserer Zeit eine Wertekrise bzw. Bewusstseinskrise verbirgt. Diese These teile ich.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund muss eine sinnvolle Bankenregulierung zu Verhaltensänderungen führen, da im Bankensektor von selbst keine Veränderung stattfinden wird. Bei den vorgeschlagenen Instrumenten Transaktionssteuer und Bankenabgabe habe ich die Sorge, dass dies nur vordergründig zu Verhaltensänderungen führen soll, aber eigentlich die Einnahmensteigerung für den Bund im Fokus steht.</p>
<p>Natürlich ist es richtig mit der <a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/eu-gipfel-in-bruessel-die-fuenf-wichtigsten-punkte-1.961209">Bankenabgabe</a> die Kreditwirtschaft an den Kosten der Krise zu beteiligen. Die Erfahrung lehrt, dass solche Einnahmen aber mittelfristig den Anforderungen des Bundeshaushaltes geopfert werden. Hier bedarf es entsprechender Regelungen, die dies verhindern.</p>
<p>Ähnliches gilt für die <a href="http://www.attac.de/index.php?id=7421">Transaktionssteuer</a>. Diese soll durch Besteuerung von Finanztransaktionen  die Spekulation eingedämmt werden. Die Erlöse sollen nach dem ursprünglichen Konzept von Tobin zur Armutsbekämpfung eingesetzt werden. Dieses Konzept ist richtig. Meine Sorge ist allerdings, dass die Einnahmen nicht zur Armutsbekämpfung, sondern zur Haushaltskonsolidierung eingesetzt werden, was die politische Diskussion der letzten Wochen bereits andeutet. Desweiteren läßt sich die Transaktionssteuer leicht auf die Kunden abwälzen oder durch Verlagerung des Handels an andere Orte auf der Welt umgehen. Somit fürchte ich, dass der Kerngedanke von Tobin eben nicht verwirklicht wird.</p>
<p>Für mich stellt sich die Frage, warum nicht über die Wiedereinführung der <a href="http://boersenlexikon.faz.net/speksteu.htm">Spekulationssteuer </a>diskutiert wird. Sie wurde Ende 2008 abgeschafft. Aktuell werden „Spekulationsgewinne“ mit der Abgeltungssteuer von 25% besteuert. Bei den meisten Anlegern liegt der persönliche Steuersatz allerdings eher über 40%. Somit werden „Spekulationsgewinne“ also „subventioniert“. Die Spekulationssteuer kann dazu führen, dass Wertpapiere eben nicht gekauft und schnell wieder verkauft werden, da dann hohe Steuern anfallen. Sie könnte dazu führen, dass verstärkt langfristig investiert wird. Dies wäre eine wünschenswerte Lenkung. Die Spekulationssteuer hat damit eher eine Lenkungsfunktion und weniger eine Einnahmefunktion.  Hierzu würde ich mir eine Diskussion wünschen, da diese wirklich an den Kern der Finanzkrise führen würde, auch wenn diese Maßnahme immer nur als Teil eines Paketes verstanden werden darf.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erneuerbare Energien zurück auf der Agenda</title>
		<link>http://blog.triodos.de/2010/06/09/erneuerbare-energien-zuruck-auf-der-agenda/</link>
		<comments>http://blog.triodos.de/2010/06/09/erneuerbare-energien-zuruck-auf-der-agenda/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 13:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander_Schwedeler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internes]]></category>
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		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
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Erneuerbare Energien sind zurück auf der Agenda. Nach dem Scheitern von Kopenhagen und teils erneut lauter werdender, allgemeiner Skepsis über einen Klimawandel bzw. einem Mensch-gemachten Klimawandel, finden sich die Erneuerbaren Energien wieder oben auf den Titelseiten verschiedener Fachblätter und in den Tageszeitungen.
Das Fachblatt neue energie gibt ihrer Juni-Ausgabe den Titel „Zurück in die Zukunft: 0% [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xOGvpZINxjI"><p><a href="http://blog.triodos.de/2010/06/09/erneuerbare-energien-zuruck-auf-der-agenda/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></a></p>
<p>Erneuerbare Energien sind zurück auf der Agenda. Nach dem Scheitern von Kopenhagen und teils erneut lauter werdender, allgemeiner Skepsis über einen Klimawandel bzw. einem Mensch-gemachten Klimawandel, finden sich die Erneuerbaren Energien wieder oben auf den Titelseiten verschiedener Fachblätter und in den Tageszeitungen.</p>
<p>Das Fachblatt <a href="http://www.neueenergie.net/" target="_blank">neue energie</a> gibt ihrer Juni-Ausgabe den Titel „Zurück in die Zukunft: 0% CO2. 100% Erneuerbare. Europas Energieversorgung im Jahr 2050.“</p>
<p>Die Wirtschaftswoche hat aktuell den Titel <a href="http://www.wiwo.de/technik-wissen/atom-gegen-solarstrom-432085/" target="_blank">„Atom gegen Solar“</a>. Das Magazin argumentiert erwartungsgemäß für den Abbau von Subventionen bei den Erneuerbaren Energien und für Atomenergie als Brücke hin zu 100% Erneuerbare Energien.</p>
<p>neue energie hält dagegen und schreibt: „Die Menschheit muss zur Sonne zurückkehren.“ Das Ziel 100% Erneuerbare bis 2050 ist erreichbar. Den Weg dahin und die Kosten zeigt die Studie „<a href="http://www.roadmap2050.eu/" target="_blank">Roadmap 2050</a>“ der European Climate Foundation (ECF). In ihr werden die Kosten verschiedener Szenarien gerechnet: eines mit 40%, eines mit 60% und eines mit 100% Erneuerbaren.</p>
<p>Die große Herausforderung des Umbaus liegt aber gar nicht so sehr in den Kosten oder der Technologie, sondern in der Infrastruktur, zum Beispiel dem Netzausbau. Hier sind lange Vorlaufzeiten notwendig. Es ist eine politische und regulatorische Herausforderung. Die Herausforderung und Chance, miteinander lokal und global zu kooperieren!</p>
<p>Eines ist klar: die Weichen für den energiepolitischen Umbau müssen in den nächsten 3-5 Jahren gestellt werden. Hierzu wird auch die Triodos Bank ihren Beitrag leisten. Bis heute haben wir mehr als 280 erneuerbare Energieprojekte in Europa finanziert. Damit werden mehr als 630.000 Haushalte mit Strom versorgt und ca. 800.000t CO2 Emission pro Jahr eingespart.</p>
<p>Wir werden diesen Weg fortsetzen und unsere Kreditvergabe im Bereich der Erneuerbaren Energien  in den nächsten Jahren erheblich verstärken.</p>
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