Archiv für die Kategorie ‘Triodos Bank Dialog’

Spielend Bank erleben

Donnerstag, 19. Januar 2012

Am 5. Januar 2012 war es soweit: Wir veranstalteten den ersten Triodos Kids Day. Eingeladen waren die Kinder unserer Mitarbeiter, die in Begleitung ihrer Eltern auch zahlreich erschienen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Marion Buley, Relationship Managerin im Bereich ökologische Landwirtschaft bei der Triodos Bank. „Ziel ist es, unseren Kunden von morgen nachhaltiges Banking nahe zu bringen“, so die Relationship Managerin.

Morgens um 10 Uhr ging es los: Die Kinder machten es sich in unserem sogenannten White Room – dem Kreativ- und Ruheraum der Bank – bequem und erprobten in einem kleinen Rollenspiel die Aufgaben von Banken im Allgemeinen und die Besonderheiten einer Nachhaltigkeitsbank. Im Anschluss besuchten sie die einzelnen Abteilungen, wo verschiedene Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz vorstellten. Natürlich blieb auch genug Raum für Spaß und Spiel. Schnell hatten die Kinder unsere Räumlichkeiten erobert, tollten herum und beobachteten aus den Büros fasziniert die Züge am Frankfurter Hauptbahnhof. Als sich alle ausgetobt hatten, stand eine kleine Quizrunde zur Triodos Bank auf dem Programm. Gefragt wurde beispielsweise, was glückliche Kühe mit nachhaltigem Banking zu tun haben oder auch, aus welchen Quellen erneuerbare Energie gewonnen wird. Selbstverständlich gab es dabei keine Verlierer, aber viele schöne Preise.

Schnell war es Mittag und Zeit, sich mit Pizza ausgiebig zu stärken. Denn zum Abschluss machten sich die älteren Kinder auf den Weg zur Tutanchamun-Ausstellung, die zeitgleich in Frankfurt stattfand.
“Den Kindern machte der Tag riesigen Spaß und sie möchten uns unbedingt so schnell wie möglich wieder besuchen. Nicht zuletzt wegen der tollen Spielmöglichkeiten und der leckeren Pizza“, so das Resümee Marion Buley nach einem besonderen Tag.

Klimawandel: trotz mancher Fragen unvermindert dringlich

Freitag, 19. März 2010

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Nach dem Scheitern der Klimaverhandlungen in Kopenhagen war ich enttäuscht und verunsichert. Ich habe in den Wochen um Kopenhagen und danach viel über die Klimafrage gelesen, auch die Argumente der Klimakritiker. Besonders das Wall Street Journal hat deren Argumente ausführlich gebracht. Sie können aber auch im Klimadossier des Guardian nachgelesen werden.

Es gibt zudem natürlich viele blogs, die sich mit diesem Thema befassen. Besonders gut gefällt mir der blog des Kanadiers und Buchautors Jim Hoggan. Die Kritik der Klimakritiker richtet sich im wesentlichen an das IPCC, dessen Arbeitsweise und wissenschaftliche Ergebnisse. Manche Kritiker behaupten sogar, dass der Klimawandel gar nicht stattfände. Wenn man sich länger mit dem Thema befasst, und genauer liest, wird eines deutlich: es ist keine wissenschaftliche Studie zu finden, die “peer reviewed” ist, also von anderen Wissenschaftlern verifiziert worden ist, die den Klimawandel an sich bestreitet.

Im Ergebnis findet der Klimawandel statt und ist durch Menschen verursacht. Dies zeigen auch die vielen Umweltschäden auf der ganzen Welt, die sich teils dramatisch verschlimmern.

Daraus folgt, dass wir weiterhin dringenden Handlungsbedarf haben. Aber: tun wir genug? Ich habe den Eindruck, dass die Kritik an der Arbeit des IPCC zu einer allgemeinen Verunsicherung geführt hat. Eine neue Studie der Stanford University bestätigt das.

Wie dringend ist denn nun der Klimawandel? Müssen wir dafür schon heute viel Geld ausgeben oder erst morgen? Martin Lees vom Club of Rome, der bei unserem Eröffnungpanel am 2. Dezember 2009 in Frankfurt einer der Teilnehmer der Diskussion zum Thema Kapitalismus 3.0 war, fasst die Situation sehr prägnant zusammen: Don´t wait, act now. Er analysiert in seinem jüngsten Beitrag, warum wir nicht genug tun und was wir konkret ändern sollten. Ein Punkt hat mich dabei besonders angesprochen, nämlich dass wir uns gegenseitig noch viel besser über die Realität des Klimawandels informieren müssen. Es gilt auch, die Klimakritiker dort ernst zu nehmen, wo sie valide Argumente bringen. Nur so wird es gelingen, zu einem Verständnis unserer Lage zu kommen, welches der Wirklichkeit entspricht. Das erst kann die Grundlage sein für: Don´t wait, act now!

Wie können wir Nachhaltigkeit mit in unser tägliches Tun bringen?

Dienstag, 19. Januar 2010

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Letzten Donnerstag war ich zu einer Veranstaltung bei der Fa. Duschl Ingenieure geladen, um über die Frage zu sprechen, wie wir im Alltag nachhaltig mit einander umgehen und handeln können.

Die zwei Impulsreferate, die der Coach und Unternehmensberater Hans Joachim Achatzi und ich gaben, handelten von den drei P´s, People, Planet, Profit, und wie diese drei in ein Gleichgewicht, in eine gesunde Balance zu bringen sind.

Wir sprachen über die Schwierigkeit, die komplexen Zusammenhänge, zum Beispiel bezüglich der Finanzkrise, erst einmal zu verstehen. Dazu wäre es notwendig, das Phänomen Finanzkrise von verschiedenen Seiten aus zu betrachten. Jeder von uns hat seine eigene Sichtweise darauf. Es wäre wichtig, diese verschiedenen Sichtweisen zusammenzutragen, sich gemeinsam ein Bild davon zu machen. Diese gemeinsame Form der Bildgestaltung deutet auf eine neue Art der Urteilsbildung hin. Es wird dann erkennbar, dass das gemeinsam im Gespräch erstellte Bild viel reicher und gesättigter ist, als jenes, welches man sich alleine von dem Phänomen bildet. Einfach gesagt: ich muss um den Baum einmal ganz herum laufen, ihn dabei anschauen, um zu einem vollständigen Bild des Baumes zu gelangen. Wenn sich fünf oder sechs Menschen an verschiedenen Orten rund um den Baum aufstellen, können sie ihr jeweiliges Bild im Gespräch zusammentragen.

Diese Art der Urteilsbildung ist ja auch in den drei P´s enthalten. Maximale Nachhaltigkeit bedeutet hier für Triodos, dass die Bedürfnisse aus den drei Feldern People, Planet und Profit in einem gesunden Gleichgewicht stehen. Ein Urteil, wo hier das gesunde Gleichgewicht erreicht ist, kann man alleine fällen. Es fällt aber reicher und gesättigter aus, wenn dieses Urteil durch die Bildgestaltung von mehreren entsteht, wo jeder die Sicht aus seiner Lebensperspektive beiträgt.

In der sich daran anschließenden Diskussion kamen die Schwierigkeiten zur Sprache, die so einer Urteilsbildung im Wege stehen können: Vorurteile, Zynismus, und Angst. Man muss in so einem Prozess auch den eigenen Standpunkt verlassen können und auf den anderen zugehen. Sonst entsteht kein gemeinsames Urteil, welches von allen mitgetragen werden kann.

Im weiteren Gespräch kamen noch ganz andere, praktische Fragen auf, wie “Welche Renditeerwartung ist heute angemessen? (profit)”, oder “Wie können wir unser Ausbildungssystem so weiterentwickeln, daß der Auszubildende, oder die Studentin diese neue Art der Urteilsbildung, des ganzheitlichen Denkens, lernen können? (people)”, oder “Wie muß ein Management Team zusammen arbeiten, damit die Firma erfolgreich wird? (people)”. Es waren rund 40 Gäste dort, und die vielen aufgeworfenen Fragen wurden angeregt weiter besprochen in der Pause und danach.

9. und letzter Teil des Triodos Bank-Dialog

Freitag, 18. Dezember 2009

Das letzte “Türchen”. Pünktlich zum vierten Adventswochenende schenken wir Euch den neunten und letzten Teil unseres Mitschnitts! Viel Spaß und ein schönes Wochenende.

8.Teil des 1. Triodos Bank Dialog

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Und hier wie versprochen der zweitletzte Teil unseres Mitschnitts des 1. Triodos Bank Dialog in neun Teilen!

7. Teil des Triodos Bank-Dialog

Mittwoch, 16. Dezember 2009

In Teil sieben mischen sich auch unsere Eröffnungsgäste in die Diskussion ein. Einer von ihnen erinnert daran, dass Menschen mit den Urinstinkten Flucht und Kampf reagieren, wenn sie Angst haben und fragt nach sinnvollen “Programmen”, mit dieser Angst besser umzugehen. Ein anderer wiederum schlägt vor, diese Angst einfach zu überwinden. Martin Lees fragt sich seinerseits, über was “diese Leute in Kopenhagen” eigentlich reden. Dazu ergänzt Otto Scharmer aus seiner Erfahrung, dass Angst als nachhaltige Motivation nicht funktioniert. Es bleibt spannend…

Kapitalismus neu denken!

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Wie wir den Kapitalismus neu denken müssen und was Otto Scharmer dazu auf unserer Eröffnungsveranstaltung sagte:

Otto Scharmer “Kapitalismus 3.0″ from Triodos Bank Deutschland on Vimeo.

6. Teil des Triodos Bank-Dialog

Dienstag, 15. Dezember 2009

Im sechsten Teil unseres Live-Mitschnitts spricht Otto Scharmer über den wichtigen Raum zwischen dem Gesamtsystem und der Verantwortung des Einzelnen. Und Simonetta Carbonaro antwortet unter anderem auf eine spannende Frage aus dem Publikum: Kann das so genannte “Re-use” künftig Recycling ersetzen?

5. Teil des Triodos Bank-Dialog

Montag, 14. Dezember 2009

Halbzeit in unserem “Mini-Adventskalender”. Der fünfte Ausschnitt des ersten Triodos Bank-Dialog ist online. Es geht, nur so viel sei verraten, unter Anderem um ein MERKwürdiges Graffiti, dass Simonetta Carbonaro erst kürzlich gesehen hat. Der Text: “Geist ist geil!”

3. und 4. Teil des Triodos Bank-Dialog 2009

Sonntag, 13. Dezember 2009

Zum Ende der dritten Adventswoche und zu Beginn der Vierten – präsentieren wir heute gleich den dritten und den vierten Teil des Mitschnitts!