Archiv für die Kategorie ‘Leben’

Fair Trade Shopping – oder auch:“Weniger ist mehr!“

Donnerstag, 08. Dezember 2011

Wieder einmal bewegen wir uns in Schwindel erregendem Tempo auf Weihnachten zu. Und wie jedes Jahr stellt sich die Frage, was wir unseren Lieben zu Weihnachten schenken wollen. Antwort geben auf diese Frage kann Heiko Harms, Mitbegründer des ersten Fair Trade Shops in München, im Interview mit der Triodos Bank. Außerdem spricht unser Kreditkunde über den Zusammenhang von Weihnachten und Fair Trade und zieht Bilanz für das erste Geschäftsjahr des Fair Trade Shops München.
Wer sich für fairen Konsum interessiert, sollte außerdem unseren Beitrag dazu in der aktuellen Ausgabe des Triodos Mehr.Wert-Newsletters lesen.
 

Herr Harms, gibt es in Ihren Augen eine Verbindung zwischen Fair Trade und Weihnachten?

Fair Trade und die Weihnachtszeit passen natürlich sehr gut zusammen. Geschenke aus Fairem Handel bringen sowohl den Produzent/innen in den Entwicklungsländern als auch den Beschenkten hier große Vorteile. Die Produzent/innen erhalten einen überdurchschnittlichen Lohn und Sozialleistungen. Auch werden im Fairen Handel Gesundheitsversorgung und (Aus-)Bildungsmöglichkeiten groß geschrieben. Und die Verbraucher/innen bzw. Beschenkten erhalten ein qualitativ hochwertiges Produkt. Übrigens haben die „Christkinder“, die bei uns einkaufen, ebenfalls etwas davon, denn sie können bei uns nach Herzenslust stöbern, eine Tasse Kaffee oder Tee trinken, ganz nach dem Motto: Mit Genuss einkaufen und zukunftsfähig konsumieren.

Worauf sollte man beim Weihnachts-Shopping achten?

Weniger ist mehr! Ich finde, wenn man anderen mit Geschenken eine Freude bereiten möchte, sollte man auf Qualität achten: nicht nur auf die Qualität der Produkte an sich, sondern auch auf die ethische Qualität.

Welche Produkte aus dem Fair Trade Shop würden Sie zur Weihnachtszeit besonders empfehlen? 

Besonders geeignet finde ich unsere Bambus-Produkte aus Vietnam, ganz gleich, ob kleine Schalen, große Salatschüsseln oder der Messerblock Mikoto. Sie haben ein trendiges Design, sind ausgezeichnet verarbeitet und eignen sich je nach Modell für jeden Geldbeutel.

Ein anderes kleineres Geschenk sind die zotter-Schokoladen, alle bio und Fair Trade. Das ist handgeschöpfte Schokolade in ungewöhnlichen, manchmal gewagten Geschmacksrichtungen, immer in künstlerisch ansprechender Verpackung. Für etwas mehr als 3 Euro kann man sich die „Handgeschöpfte“ leisten.

Und zu guter Letzt möchte ich noch die kolumbianischen Pendeluhren aus Alteisen empfehlen. Es sind fast ausschließlich Tiermotive, die aus dem Eisen geschmiedet werden, z.B. eine Katze, unter der sich als Pendel eine kleine rosa Maus hin und her bewegt. Nicht nur kleine Uhren- bzw. Tier-Fans haben großen Spaß daran.

Wie feiern Sie persönlich Weihnachten? Was ist für Sie das Wichtige an Weihnachten?

Für mich ist es eine große Familienfeier, wobei ich Familie weit definiere, also auch gerne mit meinen Freunden feiere. Dabei gefällt mir ein bisschen Tradition, d.h. Kerzen am Weihnachtsbaum und Weihnachtslieder singen, sich Zeit nehmen beim Geschenke auspacken. Besonders wichtig ist es auch, das ganze Fest mit viel Humor zu würzen; das gelingt zum Glück eigentlich jedes Jahr.

Wie war das Jahr 2011 für Sie?

Wahnsinnig spannend. Wir haben mit großer Unterstützung von Verwandten, Freunden und Geschäftspartnern, darunter maßgeblich der Triodos Bank, den ersten Fair Trade Shop Münchens eröffnet. Bis zur Eröffnung Ende Mai waren manche Hürden zu nehmen. Nur einige Stichpunkte: Mietvertrag aushandeln, Finanzierung sicherstellen, Personal einstellen, Umbau organisieren…

Und heute können wir sagen: Alle Mühen haben sich gelohnt. Der Fair Trade Shop ist ein „Magnet“ im Herzen Münchens geworden. Viele sagen uns: „Endlich gibt es ein schickes Fair Trade Fachgeschäft in City-Lage“. Die Momente, wenn wir diese Rückmeldungen von Kund/innen bekommen, sind die schönsten in unserem Alltag.

Was wünschen Sie sich für das kommende Jahr?

Erst mal Gesundheit und Gelassenheit für alle. Und dass der Vogel fliegt, d.h. der Fair Trade Shop sich weiter positiv entwickelt und noch viel mehr Münchner/innen und Touristen anzieht. Wir wollen unsere Bekanntheit erhöhen und eine Attraktion am Münchner Stachus werden.

Autor: Simon Opydo, bei der Triodos Bank im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig

Ethische Investments – es geht voran, aber noch keine kraftvolle Bewegung

Mittwoch, 21. September 2011

Auf der Fachtagung zum Thema „Ethisches Investment“ von „Brot für die Welt“ und der Evangelischen Akademie wurde ich eingeladen, Einblicke in die praktische Arbeit in diesem Bereich zu geben.

Die Teilnehmer kamen überwiegend aus kirchlichen Institutionen – wie z.B. Kirchenbanken. Auch Stiftungen und andere interessierte Privatpersonen waren vertreten. Die Triodos Bank war der einzige Vertreter aus dem Kreis der Nachhaltigkeitsbanken.

Auf der einen Seite war ersichtlich, dass sich immer mehr Menschen, denen Werte wichtig sind, mit nachhaltigem Investment befassen. Wie eine Studie der Investmentgesellschaft der Genossenschaftsbanken, Union-Investment, bestätigt, ist gerade bei dem dargestellten Teilnehmerkreis – Kirchen und Stiftungen – das Thema angekommen.

Auf der anderen Seite habe ich gespürt, mit welchen Widerständen diese Institutionen noch kämpfen. Nachhaltigkeit darf eben nicht weniger Rendite erzielen. Leider ist dieses Vorurteil noch immer nicht ausgestorben, obwohl viele wissenschaftliche Arbeiten nachgewiesen haben, dass die nachhaltige Geldanlage langfristig die gleiche finanzielle Rendite wie konventionelle Anlagen bringen. Auch scheint es ein Problem, dass durch die Einschränkung der Aktien und Anleihen, in die man investiert, ein Vergleich mit Indizes wie dem DAX schwerer fällt. Dies führt für die Institutionen, die investieren, zu Rechtfertigungsdruck gegenüber Kontrollgremien und anderen Stakeholdern. Nachhaltiges Investment ist noch keine Selbstverständlichkeit.

Außerdem fiel mir auf, dass die kleinen bestehenden Unterschiede in den Kriterien von Kirchenbanken und Nachhaltigkeitsbanken mehr diskutiert werden, als dass die Gemeinsamkeiten herausgearbeitet werden. Die Ausschlusskriterien sind nun mal nicht bei allen überzeugten Teilnehmern identisch. Katholische Kirchenbanken schließen öfters Alkohol nicht aus, da es eben auch heute noch Klosterbrauereien gibt. Die große Übereinstimmung bei den angewendeten Ausschlusskriterien hat mich aber beeindruckt. Die Kriterien der Triodos Bank entsprechen in den meisten Punkten denen von Kirchenbanken. Aus meiner Sicht besteht hier ein Potential mit Betonung des Gemeinsamen auch eine gemeinsame Bewegung zu entfachen. Ein gutes Beispiel sind die “Entwicklungspolitischen Kriterien” von “Brot für die Welt”.

Ich hoffe, dass mit den entstandenen Kontakten auf der Fachtagung dieses Gemeinsame weiterentwickelt werden kann. Die Triodos Bank ist Mitbegründer der „Global Allicane for Banking on Values“. Auf der Konferenz war zu spüren wie groß die Basis des „Banking on Values“ in Deutschland ist. Wir wollen sie zum Leben bringen.

Spiritualität im Unternehmen?

Mittwoch, 07. September 2011

Am 1. und 2. September fand in Dornach am Goetheanum das vierte Wirtschaftsforum statt. Das Thema war diesmal “Spiritualität im Unternehmen”. Es nahmen ca. 100 Entscheider, Führungskräfte und Berater teil. Auf dem Programm standen Vorträge wie beispielsweise ” Zur gelebten Spiritualität im Unternehmen”, “Selbsterkenntnis als Führungskraft im Spiegel der Mitarbeitenden”, “Spiritualität oder ökonomisches Kalkül” oder zu “Räume schaffen für Meditation”. Auch ich beteiligte mich als Referent an der Diskussion um Spiritualität im Unternehmen.

In den Beiträgen und Gesprächen wurden von den Teilnehmern der Veranstaltung viele Fragen gestellt. Vorsichtig haben sich die Beitragenden an die Frage herangetastet, was Spiritualität im Unternehmen sein kann – wohl wissend, dass Anspruch und Wirklichkeit nur allzu leicht weit auseinander klaffen können. Fragen wie, ist es Spiritualität, wenn ich meditiere oder wenn ich mich im Gespräch wahrgenommen fühle, kamen auf. Oder ist Spiritualität, wenn plötzlich klar wird, warum ich jeden Tag zu Arbeit gehe?

Mich hat die Schilderung einer Teilnehmerin sehr berührt, die beschrieb, wie sie genau diese Frage an die Führungskräfte eines großen Unternehmens mit einer eher kalten und harten Arbeitskultur stellte: Warum seid ihr hier, warum geht ihr jeden Tag zu Arbeit, was motiviert euch? Es wurde deutlich, dass diese Menschen, diese Führungskräfte sich durch die Fragestellung der Teilnehmerin das erste Mal richtig wahrgenommen fühlten. Die Antwort war sehr bewegend und einfach: wir sind hier, um den Anderen zu helfen, ihre Arbeit besser erledigen zu können.

Vor diesem Hintergrund hat sich auch eine Geschichte bei mir eingeprägt, mit der ein Vortrag bei der Veranstaltung endete und die auf Konfuzius zurückgeführt wird:

Konfuzius in der Hölle

Konfuzius schlief und träumte, er sei zu Besuch in der Hölle.
Er sah eine riesige Tafel, gedeckt mit den feinsten Köstlichlkeiten, die man sich nur vorstellen kann.
Die Leute aber hungerten, denn sie durften nur mit Stäbchen essen. Und die Stäbchen waren zwei Meter lang, das konnte nicht funktionieren.

Dann besuchte Konfuzius den Himmel.
Er sah eine ganz ähnliche, grosse Tafel, ebenfalls berstend voll mit Köstlichkeiten, und auch hier mussten die Leute mit zwei Meter langen Stäbchen essen. Doch hier waren die Leute glücklich, zufrieden und wohlgenährt.

Denn im Himmel fütterten sie sich gegenseitig.

Die Frage, was Spiritualität im Unternehmen nun wirklich bedeutet, ist nicht einfach zu beantworten, aber hochspannend. Die Beiträge auf dem Wirtschaftsforum des Goetheanum und in den Gesprächen deuten auf das Zwischenmenschliche. Immer wenn ein Gespräch gelingt, wenn die Gesprächsteilnehmer das Gefühl haben, es ist was passiert, wenn sie nach einem Gespräch im positiven Sinne nicht mehr dieselben sind, dann kann das auf anwesende Spiritualität hindeuten.

Ich würde mich freuen, wenn unsere Blog-Leser uns ihre Meinung zu dieser spannenden Frage mitteilen würden: was ist für Euch Spiritualität? Und speziell Spiritualität im Unternehmen?

„Gute Güter“ auf der goodgoods

Mittwoch, 01. Juni 2011

Faire Limonaden schlürfen, umweltfreundliche Autos von Tesla Probe sitzen, ökofaire Mode und innovative Produktdesigns bewundern – all das taten am vergangenen Wochenende rund 10.000 Messebesucher auf der goodgoods. Die Hamburger Messegesellschaft lud erstmalig zu der neuen Messe für nachhaltigen Konsum in die diesjährige Umwelthauptstadt Europas ein.

Per Bahn Angereiste wurden direkt vom Bahnhof mit Fahrradrikschas zur Messe  chauffiert. Hier war die Atmosphäre klasse: 90 größere und kleinere Unternehmen und Organisationen informierten über ihre Nachhaltigkeit und die ihrer Produkte und Dienstleistungen. Verschiedenste Lebensbereiche  wie „goodfood“, „goodmobility“, „goodhome“ oder „goodmedia“ waren vertreten. Das gefiel den Besuchern. Sie schauten sich im Fashion Cube Kollektionen von glore, Maygreen und Otto an, lernten im Fachforum von Michael Braungart und Ernst Ulrich von Weizsäcker über verschiedene Ansätze zur Lösung unseres Müllproblems und kreierten in der „Do it yourself-Welt“ eigene Gebrauchsgegenstände aus „nutzlosen Wertstoffen“ (ungleich Müll!) – so wurden zum Beispiel Lampen aus alten Schallplatten designt.

Auch an unserem Triodos Bank Stand war es spannend: Gerne beantworteten wir alle Fragen von „Was hat denn eine Bank mit Umweltschutz oder Bildung zu tun?“ bis „Wie viele Haushalte werden heute mit den erneuerbaren Energien versorgt, die ihr finanziert habt?“ (das sind übrigens europaweit weit über eine Million Haushalte). Es hat uns große Freude bereitet, uns mit den an Nachhaltigkeit hoch interessierten Besuchern auszutauschen – und zudem einige unserer Kunden zu treffen.

Darüber hinaus wurde im Fachforum des Vereins für ethische Investoren (CRIC) zum Thema „Möglichkeiten und Effekte nachhaltiger Geldanlagen“ diskutiert, wie Menschen mit ihrer Geldanlage etwas bewirken. Wenn Menschen ihr Geld einer Nachhaltigkeitsbank anvertrauen, können damit Kredite an Unternehmen und Organisationen vergeben werden, die für eine lebenswerte Zukunft arbeiten. Wir von der Triodos Bank finanzieren Akteure u.a. in den Bereichen ökologische Landwirtschaft, erneuerbare Energien, Sozialwirtschaft und Bildung. Unser Kollege Eike Zimbehl, Mitglied der Geschäftsleitung, gab in dem Fachforum von CRIC einen Einblick in die Gründungsmotivation unserer Bank. Schon 1980 wollten die vier Gründer in den Niederlanden durch den bewussten Umgang mit Geld zu einer nachhaltigen Gesellschaft und einer besseren Lebensqualität beitragen.

Die goodgoods war aus unserer Sicht eine tolle Messe, auf der sich interessierte Menschen persönlich die Nachhaltigkeit verschiedener Produkte und ihrer Produzenten unter die Lupe nehmen können. Wir würden uns freuen, wenn die Messe so weiter macht!

Du, wir und viele andere – unsere neue Facebook Fan-Seite

Freitag, 27. Mai 2011

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Fans, offline genauso wie online,

zunächst einmal möchte ich mich, stellvetretend für das ganze Team, bedanken. Vielen Dank für die vielen Kommentare, “Like it’s” und interessanten Posts zu allen möglichen Themen rund um nachhaltiges Leben, erneuerbare Energien und “grünes Geld”.

Ohne Euch gäbe es keine TriodosCommunity auf facebook und damit wäre dieser Dialog mit Euch nicht so einfach möglich, der uns wichtig ist. Seit Eröffnung der Niederlassung im Dezember 2009 begleitet ihr uns auch auf facebook und dabei werden es immer mehr und der Dialog wird immer lebendiger. Das freut mich und man kann wunderbar sehen, dass es wirklich eine Gemeinschaft an Menschen ist, die gemeinsam etwas bewegen möchte – weit über nachhaltiges Bankgeschäft hinaus.

Vielmehr können wir deutlich sehen – und das motiviert uns sehr -, dass es immer mehr Menschen gibt, die eine andere Vorstellung von Gesellschaft haben und, die sich eine Gesellschaft wünschen, in der Ökologie, Ökonomie und soziale Fragestellungen miteinander vereinbart werden.

So konnte man beispielsweise im nahen Osten eindrucksvoll beobachten, welche Kraft zu gesellschaftlicher Veränderung das – übersetzen wir es einmal, damit einem nochmal klar wird, was der Begriff eigentlich impliziert – “soziale Netz” entfalten kann.

Wir erleben in Deutschland aktuell auch große gesellschaftliche Veränderungen, ob es die Diskussion um die Frauenquote ist oder, ob es die alles beherrschende Debatte um das “wie” der Energiewende ist – denn (und das hat ein funktionierendes “soziales Netz” eben auch bewirkt) das “ob” stellt plötzlich scheinbar fast niemand mehr in Frage.  Plötzlich sprechen alle von “Energiewende” und auch das deutsche Institut für Wirtschaftsforschung empfiehlt ganz offziell als energiepolitische Strategie “Öko-Avantgarde” zu sein.

Schon lange vor diesen Umwälzungen konnte man diese Gespräche bereits erleben – auch auf unserer facebook-Seite, wo sich eine Gemeinschaft an Menschen zusammen findet, die alle etwas gemeinsam zu haben scheinen: Etwas bewegen zu wollen.

Wir möchten diesen Dialog gerne weiter mit Euch führen und auch auf facebook eine Gesprächsplattform ermöglichen. Um alles etwas einfacher und klarer zu gestalten, haben wir uns daher entschlossen, unsere “Freunde-Seite” auf facebook zu schließen und uns voll auf die “Fan-Seite” zu konzentrieren. Bis 30.6. bleibt die “Freunde-Seite” noch “geöffnet” und wir möchten alle bitten, einfach als “Fans”  zu unserer Online-Community hier auf facebook dazu zu stoßen.

Auf der neuen Fan-Seite erfahrt ihr jetzt etwas mehr über uns und was unser Beitrag als Bank  zu unserer Welt von heute und von morgen ist. Unabhänig davon bleibt natürlich weiterhin die Pinnwand für alle offen wie bisher.

Du, wir und viele andere? Wir sind sicher: Wenn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, können sie das Gesicht der Welt verändern – wir würden uns freuen, wenn Ihr Euch auch weiterhin so lebendig und kritisch untereinander und mit uns auf facebook und im “wirklichen Leben” darüber austauscht!

Vision Summit -Weitere Eindrücke

Dienstag, 26. April 2011

Auf dem Vision Summit beeindrucken und motivieren mich immer die vielen Gespräche und die Vorstellung der tollen Projekten von Social Enterpreneurs. Auf diesem Weg möchte ich auf einige dieser faszienierenden Intivativen hinweisen.

- Das Ökosoziale Klimaschutzprojekt von Soil&Energy. Unser Kunde handelt nach dem Motto von Konfuzius “Wer Bäume plfanzt, wird den Himmel gewinnen”. Hier wird man zum “Treepreneur”.

-  Das Projekt Arche Metropolis. Ein Kunstprojekt zu den Chancen und der Entwicklung der urbanen Gesellschaft im 21. Jahrhundert des Nama Rupa Kunst für Geist & Körper e.V. Dieses Projekt in Berlin Tempelhof wird von Tarik Mustafa und Martin Wittau betrieben.

- Die Plattform für soziale Investoren: Phineo gAG. Phineo baut eine Brücke für alle, die nicht nur Gutes tun, sondern auch Gutes bewirken wollen. Diese Brücke verbindet Soziale Investoren und gemeinnützige Organisationen.

- Natürlich das Magazin enorm. Das Magazin enorm ist ein unabhängiges Wirtschaftsmagazin, das an die Überwindung ökosozialer Missstände über Social Business, Social Entrepreneurship und soziales Unternehmertum glaubt.

- doonited inspiriert Menschen, in ihrem Alltag Gutes zu tun und dadurch einen nachhaltigen Wandel zu bewirken.

Dies ist natürlich nur ein Ausschnitt von den vielen inspirienden Intivativen, die man auf dem Vision Summit kennenlernen konnte.

Wie kommen unsere Zinssätze bei den Anlageprodukten zustande?

Mittwoch, 13. April 2011

Das Interesse auf unserer Facebook-Seite zu den aktuellen Zinssätzen unseres Sparvertrages hat mich wirklich gefreut. Nun bietet unser Blog aber die bessere Möglichkeit als facebook, etwas ausführlicher den Hintergrund zum Thema “Zinssätze” zu erläutern.

Daher hier ein paar Sätze von unserer Seite dazu:

Erstmal grundsätzlich vorab: Uns ist Transparenz und Fairness wichtig – das gilt natürlich auch für die Zinssätze. Den Zinssatz des Sparvertrages haben wir an einen Referenzzinssatz gebunden. Dieser Referenzzinsatz ist der sog. 12-Monats-Euribor. Unsere Kunden binden sich bei dem Sparvertrag mindestens ein Jahr und sparen in der Regel länger. Hier wollen wir verlässlich sein und unsere Kunden sollen keine Überraschungen erleben. Deswegen haben wir die Bindung an einen Referenzzins gewählt. Dieser ist in den letzten Monaten gestiegen, so dass wir beim Sparvertrag jetzt einen Zinssatz von 2% p.a. anbieten.

Beim Tagesgeld orientieren wir uns am Marktdurchschnitt für Tagesgelder. Diesen findet man z.B. auf Websites wie der von FMH . Heute liegt dieser Zins bei 1,24%. Somit liegen wir weiterhin leicht über dem Marktdurchschnitt. Wenn dieser Zins steigt, werden wir auch unsere Tagesgeldzinsen erhöhen.

Wer sein Geld mindestens 1 Jahr anlegen möchte kann hierfür auch unseren Sparvertrag nutzen. Bei der Erstanlage sind auch Einmalbeträge möglich. Man kann also z.b. 5.000 Euro anlegen und eine kleine Sparrate von 25 Euro vereinbaren. Für die 5.000  Euro und natürlich die Sparraten gibt es dann 2 % p.a. Zinsen. Falls man das Geld dann wirklich braucht, kann man den Vertrag einfach kündigen. Aber bitte nicht vergessen, die 3-monatige Kündigungsfrist zu beachten. Ansonsten läuft der Vertrag einfach zum aktuellen Zinssatz weiter.

Nun hoffe ich, dass ich ein paar Fragen klären konnte – falls nicht, lassen Sie es uns weiter wissen. Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen!

Japan macht betroffen

Freitag, 01. April 2011

 

Die Ereignisse in Japan machen mich betroffen. Die Naturkatastrophe mit Erdbeben und Tsunami hat Tausende von Leben gefordert, viele Menschen sind verletzt worden. Diese Verletzungen sind nicht nur körperlicher sondern auch seelischer Natur. Menschen haben ihre Liebsten verloren und viele haben ihr Hab und Gut oder auch ihre Heimat verloren.

Neben dieser sehr schlimmen Naturkatastrophe erleben wir täglich das Fortschreiten der Nuklear-Katastrophe. Diese ist von Mensch gemacht. Hierfür tragen Menschen Verantwortung. Auch durch diese Katastrophe hat es Verletzte gegeben. Arbeiter riskieren ihre Gesundheit, um noch Schlimmeres zu verhindern. Ihnen muss auch unsere Hochachtung und unser Mitgefühl gelten. Wahrscheinlich werden viele Menschen nicht mehr in Ihre Häuser zurück kehren können. Auch dies ist eine schlimme Erfahrung.

Japan ist eine sehr leidvolle Erfahrung.

Mich macht es sehr betroffen, dass Menschen oft nur durch solche schlimmen Erfahrungen lernen. Einsicht führt leider nur selten zu Veränderungen. Mich bewegt die Frage, was auch wir als Triodos Bank tun können, um Prozesse zu fördern, die zu einer Einsicht führen.
Auch in Sachen Atomenergie hat die Triodos Bank schon immer klar Stellung bezogen. In den letzten Tagen haben wir auf Facebook sowohl auf Demonstrationen hingewiesen als auch auf die Studie von urgewald.
Ich sehe die überall entstehenden Stromwechselparties, die noch mehr Menschen zu Ökostrom bringen sollen. Ich sehe auch mehr Veröffentlichungen, die im Zusammenhang mit dem aktueller Atomkatastrophe auf die Möglichkeit der Nachhaltigen Geldanlage hinweisen.
Ich stelle mir die Frage, wie man noch mehr Mitmenschen zu bewussten Verhalten und Konsum motivieren kann. Über jedes Feedback bin ich dankbar.

Deutscher Nachhaltigkeitskodex

Mittwoch, 23. Februar 2011

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat zu einer Debatte über den neu entwickelten Nachhaltigkeitskodex aufgerufen. Hier kann der Entwurf eingesehen werden. An dieser Debatte haben wir uns beteiligt. Ich würde mich freuen, wenn sich aus dem Kreis unserer Kunden und Freunde viele ebenfalls an der Debatte beteiligen würden.

An den
Rat für Nachhaltige Entwicklung

Betreff: Beitrag zur Initiative „Deutscher Nachhaltigkeitskodex“

Sehr geehrte Damen und Herren des Rates für Nachhaltige Entwicklung,

als Europas führende Nachhaltigkeitsbank begrüßen wir, die Triodos Bank, die Initiative zur Schaffung eines Deutschen Nachhaltigkeitskodex.

Der Bedarf, zu mehr Transparenz und durch eine gewisse Form der Standardisierung auch zu mehr Verständnis hinsichtlich Nachhaltigkeit in der Wirtschaft zu kommen, ist in Deutschland zweifelsfrei vorhanden. Hierbei sei angemerkt, dass es eine große Herausforderung ist, einen Zustand zu definieren, ab dem ein Unternehmen als nachhaltig bezeichnet werden  kann. In der heutigen Praxis ist das Bemühen bei Unternehmen, nachhaltig zu handeln, unterschiedlich intensiv ausgeprägt. Wir verweisen hier auf die umfassenden Erfahrungen und Ergebnisse einschlägiger Nachhaltigkeits-Ratingagenturen.

Aus diesem Grund muss es aus Sicht der Triodos Bank das Ziel sein, diese Unterschiedlichkeit in der Praxis in die Gestaltung des Kodex mit einfließen zu lassen. Ansonsten besteht das Risiko, dass der Kodex Nachhaltigkeit auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner definiert wird – und ein Nachhaltigkeitskodex so am Ende in vielen Teilen der Gesellschaft keine Akzeptanz findet.

Vor diesem Hintergrund eine Anmerkung zu:

A.   Ziele des Deutschen Nachhaltigkeitskodex

Ergänzung um den Punkt: Unterschiede hinsichtlich des Grades der Umsetzung von Maßnahmen zur Erreichung unternehmerischer Nachhaltigkeit werden berücksichtigt und deutlich gemacht. Das erreichte Niveau wird explizit dargestellt.

Desweiteren sollte auf die Besonderheit von Finanzdienstleistern wie Banken und Versicherungen eingegangen werden. Hierzu folgender Ergänzungsvorschlag:

B.   Geltung, Anwendung und Wirkung

Zeile 29 bis 35: Bei Unternehmen, die als Geschäftszweck oder als wesentlichem Bestandteil dieses Geschäftszweckes Finanzinvestitionen tätigen, wird Bezug auf die UN PRI (United Nations Principles for Responsible Investment, www.unpri.org) genommen.

Die weiteren Anmerkungen sollen dazu dienen, dass Maßnahmen konkretisiert werden  und damit eine stärker bindende Wirkung erzielen. Desweiteren sollen diese Ergänzungen dazu führen, dass transparent wird, wenn keine konkreten Zeitpläne zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen wie z.B. CO2-Neutralität; 100% Einsatz von erneuerbaren Energien oder anderen entsprechenden Zielen vorliegen. Dies knüpft an den oben dargestellten Gedanken an, die unterschiedliche Zielerreichung darzustellen:

C.   Inhaltliche Anforderungen eines Deutschen Nachhaltigkeitskodex

Zeile 3 neu: Das Unternehmen soll die wesentlichen Chancen aus der Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitskriterien und die Risiken auf sein Kerngeschäft, die durch Nichtanwendung von Nachhaltigkeitskriterien entstehen, im Hinblick auf langfristige Auswirkungen analysiert haben.

Zeile 26: Die Risiken, die aus der Nichtanwendung von Nachhaltigkeitskriterien entstehen, müssen beschrieben und bewertet werden.

Zeile 44: Einfügen eines Absatzes zu Kapitalanlagepolitik vor dem Kapitel „Umwelt“: Die Kapitalanlagepolitik muss sich an den UN PRI orientieren. Falls diese noch nicht berücksichtigt werden, muss ein Zeitplan kommuniziert werden, bis wann dies erreicht werden sollen, bzw. begründet werden, warum ein solcher Plan nicht entwickelt werden kann.

Zeile 46: Das Unternehmen muss definieren, bis wann in welchen Unternehmensbereichen 100% erneuerbare Energie eingesetzt wird. Falls ein solcher Zeitplan nicht vorliegt, muss dies begründet werden.

Zeile 52: Das Nachhaltigkeitsmanagement muss darüber hinaus auch den gesamten Produktlebenszyklus in die Analyse einbeziehen.

Zeile 58: Es muss dargelegt werden, wann das Unternehmen CO2-neutral gestellt ist. Falls ein solcher Zeitplan nicht vorliegt, muss dies begründet werden.

Zeile 69: In den weltweiten Wertschöpfungsketten muss die Einhaltung der einschlägigen Standards (ILO, UN, SA 8000) sichergestellt werden. Falls dies nicht kurzfristig erreicht werden kann, muss ein Zeitplan kommuniziert werden.

Zeile 78: … muss unterbunden werden.

Wir begrüßen ausdrücklich den offenen Dialog zur Initiative des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Ziel muss es sein, auch in den Bereichen der Wirtschaft, die bereits heute für Nachhaltigkeit stehen, Akzeptanz hierfür zu finden.

Wir freuen uns auf weitere Diskussionen.

Mit freundlichen Grüßen

Georg Schürmann und Alexander Schwedeler
Geschäftsleitung Triodos Bank N.V. Deutschland

“Mit Essen spielt man nicht”: Banken und Rohstoffe

Montag, 03. Januar 2011

Die Pleite von Lehman Brothers liegt jetzt gerade ein wenig mehr als 2 Jahre zurück. Und wenn man sich die Finanzbranche heute anschaut, so entsteht der Eindruck, als wären aus dieser Krise keine Lehren gezogen worden. Banken und andere Finanzinstitute wenden sich wieder der Spekulation zu.

Besonders Rohstoffe stehen derzeit im Fokus der Spekulation. Das Interesse der Banken an diesem Geschäft wurde beispielsweise beim Verkauf der Rohstoffhandels-Sparte der Royal Bank of Scotland (RBS) im Februar 2010 deutlich. Die RBS war zu diesem Schritt verpflichtet worden als Bedingung für die staatliche Rettung der Bank. Es gab eine Vielzahl von Bietern, u.a. auch die Deutsche Bank. Käufer war letztendlich die amerikanische Bank JP Morgan, die die Sparte zum Preis von $ 1,7 Mrd. erwarb.

Auf der Produktseite gibt es bei dem Thema Rohstoffe ein sehr vielfältiges Angebot, sowohl für institutionelle Investoren als auch Privatpersonen. So sind hier Hedge Fonds von Investmentgesellschaften wie Schroders oder Invesco zu nennen, die sich an institutionelle Investoren richten. Häuser wie Allianz, Deutsche Bank und ausländische Anbieter wie die UBS empfehlen auch ihren Privatkunden, in den Rohstoffsektor im Rahmen von Fonds oder Zertifikaten zu investieren. Das Volumen von  Publikumsfonds im Bereich Rohstoffe wird in Deutschland auf ca. € 5 Mrd. und global auf ca. € 60 Mrd. geschätzt.

Beim Kauf von Finanzprodukten, die in Rohstoffe investieren, oder auch bei der Direktanlage wie Goldmünzen oder Goldbarren ist das Ziel immer, einen Spekulationsertrag zu erzielen. Es geht stets um die Hoffnung auf Ausnutzung von Preisdifferenzen (Anmerkung: Die klassische Anlage stellt dagegen der Realwirtschaft Kapital zur Verfügung. Dies kann Eigenkapital z.B. in Form von Aktien oder Fremdkapital in Form von Anleihen sein). Wohin Spekulation führt, haben wir in den Zeiten der Finanzkrise gesehen. Liquidität strömt zu Spekulationszwecken in Märkte und führt dort zu steigenden Preisen. Dies kann dann zu „Preisblasen“ führen. Insbesondere bei Rohstoffen ist diese Spekulation sehr kritisch zu sehen. Agrarrohstoffe wie Weizen, Mais und Soja dienen der Ernährung von Menschen und aus ethischen Gründen dürfen sie keine Spekulationsobjekte sein. Wir erinnern uns alle noch an die Proteste in Ägypten und anderen Ländern im April 2008 aufgrund der steigenden Brotpreise. Diese steigenden Preise wurden auch verursacht bzw. verstärkt durch spekulative Käufe. In diesen Wochen erleben wir wieder eine ähnliche Situation wie im Frühjahr 2008. Die Finanical Times Deutschland berichtet im Dezember über Rekordpreise beim Kautschuk und Palmöl. Das Handelsblatt schreibt Ende Dezember über Rekordpreisanstiege seit Mitte des Jahres: Kaffee + 30%; Mais + 44% und Zucker + 80%.

Man muss allerdings bei anderen Rohstoffen differenzieren: so ist die Bedeutung von Edelmetallen für die Realwirtschaft geringer als Metalle, die beispielsweise in der industriellen Produktion und im Bau verwendet werden. Allerdings rechtfertigt dies weiterhin keine Spekulation – denn gerade bei Edelmetallen sind die Abbaubedingungen sowohl aus sozialen als auch ökologischen Gründen in der Regel als schlecht zu bezeichnen. Hier sollten Banken auch bei der Eigen- und Fremdfinanzierung von Minen sehr genau hinschauen – ausreichende nachhaltige Standards sind nur selten zu finden.

Neben den genannten ethischen Gründen: warum beteiligen sich manche Banken und insbesondere die Nachhaltigkeitsbanken nicht an dem Rohstoffgeschäft und warum sollten sich auch anderen Banken nicht beteiligen? Dies ist sicherlich auch im grundsätzlichen Verständnis der Aufgabe einer Bank begründet. Wir sind der Meinung: Eine Bank sollte sich auf ihre Kernaufgabe konzentrieren, d.h. Einlagen- und Kreditgeschäft sowie Zahlungsverkehr und Anlageberatung in nachhaltige (!) Finanzprodukte. Für diejenigen Banken und Bankvertreter, die weder die ethischen Motive noch das Argument der Kernaufgabe einer Bank gelten lassen wollen, sollten Risikoüberlegungen ausreichen, um keine Rohstoffspekulationen oder auch andere Spekulationen zu betreiben. Dies meint nicht nur Risiken, die immer Teil des Handels sind,  sondern auch Reputationsrisiken. Wenn bestimmte Geschäfte einer Bank von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden, kann dies negative Auswirkungen auf andere Geschäftsfelder haben. Dies macht auch deutlich, welche Macht die Kunden haben: Durch ihr Verhalten können sie die Geschäftspolitik einer Bank beeinflussen.

Regulierung kann natürlich auch das Rohstoffgeschäft einer Bank einschränken oder unmöglich machen. Regierungen und Aufsichtsbehörden haben die Notwendigkeit von Regulierung von Finanzinstituten durch die Finanzkrise gesehen und gehandelt. In den USA wurden der Eigenhandel der Bank und die Möglichkeit, in Hedge Fonds zu investieren,  eingeschränkt. Damit sollen die Banken zu ihrer eigentlichen Aufgabe zurückkehren. Ob diese bisherigen Regulierungen ausreichen, um das Rohstoffgeschäft in die richtigen Bahnen zu lenken, kann kritisch diskutiert werden. Gerade in diesem Segment könnte die Einführung einer Transaktions- oder Tobinsteuer hilfreich sein. Diese würden den Handel unattraktiver machen. Eine Regulierung müsste Hedge Fonds miteinschließen und sicherstellen, dass die Preisbildung an den Rohstoffmärkten nicht von Finanzdienstleistern bestimmt wird. Natürlich müssten Termingeschäfte zur Absicherung von Grundgeschäften – wie z.B. der Verkauf einer Weizenernte per Termin zur Sicherung des Verkaufspreises – möglich bleiben, da sie der Realwirtschaft dienen.

Das Investment in Rohstoffe wird oft mit der Möglichkeit der weiteren Diversifikation einer Vermögensanlage begründet. Es stellt sich somit die Frage, inwieweit dieses Ziel auch mit nachhaltigen Vermögensanlagen in vergleichbaren Asset-Klassen erreicht werden kann. Hier möchte ich auf eines unserer Produkte, welches wir in Deutschland allerdings noch nicht anbieten, hinweisen: Der Triodos Sustainable Trade Fund stellt Kreditfinanzierung für Exporteure aus Entwicklungsländern, die sich auf Bio- und Fairtrade-Produkte fokussieren, zur Verfügung. Bei diesem Finanzprodukt, das sich mit dem Thema Rohstoffe beschäftigt, sind soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte in Balance.