Nachhaltigkeitsveranstaltungen sollten sich mehr öffnen

Alexander_Schwedeler

AS auf Karmakonsum

Vorletzte Woche fand die Karmakonsum-Konferenz in Frankfurt statt, die u.a. von der Triodos Bank gesponsort wurde. Der Freitag war spannend, mit teils sehr guten Vorträgen, u.a. Nicole Lüdi vom GDI Gottlieb Duttweiler Institute, Joseph Kessels von Kessels & Smit, und Barbara van Melle von Slowfood. Ich durfte auch einen Beitrag leisten als Jurymitglied des Gründerawards, der dieses Jahr an das Augsburger Öko-Fashion-Label manomama ging. Das GreenCamp am Samstag soll auch wieder sehr inspirierend gewesen sein. Leider konnte ich da nicht dabei sein.

Schön ist, dass auch wieder viele Menschen zum ersten Mal bei der Karmakonsum-Konferenz dabei waren. Es zeigt, dass die Nachhaltigkeitsszene sich vergrößert und das ist wichtig. Sowohl Manuela Rottmann, die Grünen Umweltdezernentin in Frankfurt, und der Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt, Markus Frank, sprachen beide auf der Konferenz deutlich den Wunsch aus, dass sich die Nachhaltigkeitsbewegung stärker bemühen sollte, um aus der Nische heraus zu kommen und gesellschaftlich relevant zu werden. Für mich sagten damit beide: Wir Politiker, die wir breite gesellschaftliche Interessengruppen und Strömungen vertreten, wir brauchen euch „Öko´s“, weil ihr das Öko-Wissen teils seit Jahrzehnten entwickelt habt und damit glaubwürdig seid, in dem was ihr tut.

Ich denke, wir könnten mit Veranstaltungen wie der Karmakonsum-Konferenz und anderen wie Arena für Nachhaltigkeit, Heiligenfeld, oder auch unseren eigenen zukünftigen Triodos-Events noch viel stärker den Dialog mit anderen „Geistesströmungen“ und gesellschaftlich relevanten Bewegungen suchen. Also Menschen suchen, die vielleicht vordergründig anders denken und doch das Gleiche wie wir letztlich wollen.

Mich würde interessieren, was Sie dazu meinen? “Unter sich bleiben” oder “öffnen” und wenn “öffnen”, dann die Frage: Wie kann das gelingen?

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Eine Antwort zu “Nachhaltigkeitsveranstaltungen sollten sich mehr öffnen”

  1. Miklas Hahn sagt:

    Ich habe die Reden nicht gehört und kann daher den Gesamtzusammenhang nicht beurteilen. Aber so, wie hier beschrieben, klingt es für mich eher wie: Kommt Ihr lieber zu uns, dann müssen wir nicht zu Euch kommen.

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